Unfall

Rekordminus bei Verkehrstoten

— 25.02.2009

(K)ein Grund zum Feiern

Noch nie seit Erhebung der Statistik starben weniger Menschen in Deutschland durch Verkehrsunfälle als 2008. Trotzdem wurden immer noch 4467 Menschen im Straßenverkehr getötet.

Greifen härtere Strafen für Raser, werden die Autos immer sicherer oder sind die Autofahrer vernünftiger als früher? Es ist wohl eine Kombination aus vielen Faktoren, die für die niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit Beginn der Zählung im Jahr 1950 gesorgt hat. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 4467 Menschen im Straßenverkehr getötet, 9,7 Prozent weniger als 2007. Anders herum betrachtet bedeutet diese Statistik, dass rechnerisch immer noch mehr als zwölf Menschen pro Tag bei Verkehrsunfällen umkommen. Anders als ein Jahr zuvor wurden im Jahr 2008 auch weniger Menschen bei Straßenverkehrs­unfällen verletzt. Die Zahl der Verletzten ist gegenüber 2007 um 5,5 Prozent auf rund 407.900 gesunken.

37 Prozent weniger Verkehrstote in Bremen

Insgesamt musste die Polizei im Jahr 2008 rund 2,28 Millionen Unfälle aufnehmen, 2,3 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Darunter waren 319.800 Unfälle mit Personen­schaden (– 4,8 Prozent) und 1,96 Millionen Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (– 1,9). Besonders positiv fiel die Bilanz der Verkehrstoten in Bremen (– 37 Prozent/7 Personen), im Saarland (– 30/18) und in Bayern (– 21/210) aus. Mehr Verkehrstote gab es im letzten Jahr in Hamburg (+ 30/9), in Sachsen-Anhalt (+ 4,7/ 10), in Rheinland-Pfalz (+ 3,2/7) und in Sachsen (+ 3,0/7). Auf die Zahl der Einwohner bezogen starben in Deutschland im vergangenen Jahr 54 Personen je einer Million Einwohner. Traurige Spitzenreiter in dieser Statistik sind Sachsen-Anhalt mit 92, Brandenburg mit 88 und Thüringen mit 81 Todesopfern je einer Million Einwohner.

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