Renault Clio Facelift (2016): Fahrbericht, Preis

Renault Clio Facelift (2016): Fahrbericht

— 18.07.2016

Renault schaltet auf Spaß

Nicht nur optisch ändert sich beim Renault Clio mit dem Facelift etwas – der 1,2-Liter-Benziner bekommt endlich eine Handschaltung! Fahrbericht.

Anno 2012 hatte der Clio als erstes neu entwickeltes Modell das breite, schwarze Grillelement zwischen den Scheinwerfern – eine optische Revolution im Hause Renault, die nach dem beliebigen Look der Vorjahre bitter nötig war. Jetzt bekommt der kleine Gallier ein Facelift – und was ändert sich?
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Leichte Veränderungen im Bereich des Stoßfängers, ansonsten bleibt das Heck gleich.

Auf den ersten Blick nicht viel: Der Stoßfänger kommt nun im geschwungenen Look daher, die Nebelscheinwerfer sind künftig rautenförmig abgesetzt. Ebenfalls neu sind Voll-LED-Scheinwerfer – ab Intens sogar serienmäßig. Für Limited werden 690 Euro fällig, wobei zudem das 1290 Euro teure Deluxe-Paket mit Parkpiepsern, Klimaautomatik, Navi und 16-Zoll-Alus geordert werden muss. Wo hier der logische Zusammenhang liegt, erschließt sich nicht, doch derartige Zwangs-Kombinationen kennen wir auch von anderen Marken. Das Interieur kommt einem verdächtig vertraut vor, nur der Alu-Schaltknauf aus dem Twingo und das deutlich wertigere Lenkrad fallen uns auf. Gerade bei letzterem hat Renault auf die Kritik reagiert, denn das alte Volant fiel mit seinem schlecht entgrateten, schwarzen Klavierlack-Zierelement auf.

Renault Clio Facelift (2016): Vorstellung

Endlich hat der Turbobenziner eine Handschaltung!

Nur leicht aufgepepptes Cockpit mit neuem Lenkrad und Schaltknauf.

Die eigentliche Neuheit ist an den 118 PS starken 1,2-Liter-Vierzylinder geflanscht, denn diesen Motor gab es bislang nur zwangsverheiratet mit einem 6-Gang-Doppelkuppler. Nun hat Renault auch hier unsere flehenden Apelle erhört und gönnt dem antrittsstarken Turbobenziner eine 6-Gang-Handschaltung. Diese Kombination steht dem Clio deutlich besser als der reichlich digital agierende TCe 90, welcher seine merkliche Anfahrschwäche mit übertriebenem Punch ab 2000 Touren auszugleichen versucht, nur um obenrum wieder lethargisch abzuflachen. Der TCe 120 gibt sich da viel erwachsener und auch akustisch gehobelter – eine klare Empfehlung also, zumal sich das 6-Gang-Getriebe deutlich angenehmer schaltet als die 5-Gang-Box im TCe 90.

Renault Clio Grandtour: Dauertest

Renault Clio Grandtour Renault Clio Grandtour
Auf der Selbstzünder-Seite schickt Renault einen neuen Top-Diesel mit 110 PS ins Rennen, der seine Sache zwar gut macht, aber im Grunde nur eine leicht entfesselte Version des bekannten 1,5-Liters mit 90 PS ist. Ob einem 20 Mehr-PS und leicht souveränere Fahrleistungen 1000 Euro Mehrpreis wert sind, muss jeder selbst entscheiden – zumal es die 110-PS-Version nur in der Topausstattung Intens oder dem Luxus-Sondermodell Initiale Paris gibt.

Der geliftete Kombi startet parallel

Die Preisliste des neuen Clio startet bei 11.990 Euro für den Basis-Vierzylinder mit 73 PS, der TCe 90 kostet ab 15.190 Euro. Für die neue Kombination aus TCe 120 und Handschalter werden weitere 1200 Euro fällig. Der Einstieg in die Diesel-Welt beginnt bei 15.190 Euro für 75 PS, wer den neuen 110-PS-dCi fahren will, muss mindestens 19.790 Euro investieren. Zeitgleich zum Fünftürer bekommt auch der 1000 Euro teurere Kombi Grandtour die Frischzellenkur verpasst. Zudem fährt der Clio RS nun eine Schürze mit Zusatzscheinwerfern im Zielflaggendesign spazieren, wie sie schon an der Studie RS 16 Concept zu sehen war.

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Autor: Alexander Bernt

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