Renault Elektro-Studie Trezor (2016): Sitzprobe

Renault Elektro-Studie Trezor (2016): Sitzprobe und Vorstellung

— 29.09.2016

Der Renault fürs nächste Level

Mit der Elektro-Studie Trezor gibt Renault einen Ausblick auf das Design der Zukunft. Was sich im Innenraum tut, hat AUTO BILD in der Sitzprobe herausgefunden!

Mit der spektakulären GT-Studie Trezor schlägt Renault-Chefdesigner Laurens van den Acker ein neues Design-Kapitel bei den Franzosen auf, denn wenn der neue Grand Scénic auf dem Autosalon Paris 2016 debütiert, ist die komplette Modellpalette im Stile des Markendesigns gehalten. Das hat Renault 2010 mit der Dezir-Studie vorgestellt. Zeit, sich weiterzuentwickeln. AUTO BILD schaut in der Sitzprobe genau hin, was der Trezor über die Zukunft verrät.
Premiere ist auf dem Autosalon Paris 2016

Autosalon Paris 2016: Highlights


Neuartige Laser-Lichter am Heck

Video: Renault E-Studie Trezor (2016)

Design der Zukunft

Nähern wir uns jedoch erstmal an. Unglaublich, wie flach und breit dieser Renault im Studio steht. An der Hinterachse ist er 2,10 Meter breit, und auch vorne knackt er die Zwei-Meter-Marke (2,05 Meter). Weil er nur halb so hoch (1,08 Meter) wie breit ist, ergeben sich spektakuläre Proportionen. Unterhalb der flachen Haube führen die LED-Scheinwerfer das bekannte C-Design fort, der Rhombus streckt sich offensiv in den Fahrtwind (cw-Wert 0,22). Bei Bedarf fächern Kühl-Lamellen der vorderen Batterie-Einheit Frischluft zu. Am Heck leuchten neuartige Laser-Lichter. Designtechnisch eine Offenbarung, denn die vom roten Laser illuminierten Fäden wirken filigran, leuchten aber dennoch kräftig – guckt gerade keiner hin? Oh ja, die Leuchtfäden lassen sich zupfen wie eine Gitarre. Sehenswert ist auch das Carbon-Kleid des Trezor: Im hinteren Teil sorgt eine vom Computer berechnete Wabenstruktur für einen Haihaut-Effekt, der aus einigen Meter Abstand wie eine handgedengelte Aluminiumhaut aus den 50ern aussieht. Ist aber alles in Carbon gebacken.
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Zum Einsteigen ins Cockpit drehen

Die Pedalerie lässt sich an die Beinlänge des Piloten anpassen. Genau wie die Kopfstützen.

Na, dann mal rein in den Trezor. Die Hand fasst auf der Suche nach dem Türgriff aber ins Leere. In bester Concept-Car-Tradition schwenkt das komplette Greenhouse samt Fronthaube nach oben und die Münder der Umstehenden bleiben offen stehen. Meilenweit weg von der Serie, aber lässig. Zum Einsteigen schwenken die Kopfstützen zurück, Fahrer und Beifahrer setzen sich auf den mit Leder bezogenen Riesenschweller und drehen sich ins Cockpit. Sieht bestimmt cool aus, wenn man Kunstturner ist. Bei allen anderen wirkt’s eher storchig. Liegt man erstmal drin, eröffnet sich eine beeindruckende Cockpit-Landschaft: Sinnlich soll der Trezor sein, Laurens van den Acker vergleicht den Trezor mit einer Schatulle für einen Verlobungsring. Joa, ein bisschen weit hergeholt, aber verlockend ist das Innere des Renaults auf jeden Fall. Das Lenkrad verfügt über Touchpanels statt Knöpfen. Wenn der Trezor im autonomen Modus fährt, macht sich das kantige Volant breit. Warum?
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Renault Alpine (2017): Vorschau

Renault Alpine Celebration Concept Renault Alpine Celebration Concept Renault Alpine A110-50

Keine Knöpfe mehr

Vor den Passagieren finden zwei Koffer im hölzernen Armaturenträger Platz.

Weil dann das große OLED-Display zum Filmegucken genutzt werden kann. Gestochen scharf ist der leicht gebogene Bildschirm. Ein Augenschmaus – diese Technik wird in den nächsten Jahren in Serienmodelle einfließen. Genau wie die Vernetzungsmöglichkeiten, die sich mit dem individualisierbaren Infotainment darstellen lassen. Damit können die beiden Hemisphären der OLED-Instrumentierung je nach Wunsch mit verschiedenen Funktionen belegt werden. Kinderleicht. Die einzigen Knöpfe verstecken sich in der Mittelkonsole. Mit den beiden Ringen können Fahrer und Beifahrer gemeinsam den autonomen Modus starten. Ab 2020 will Renault automatisiertes Fahren in Serienmodellen umsetzen – durch rote Windschutzscheiben werden wir dagegen wohl erst sehen, wenn die Autowelt vollständig autonomisiert ist.
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Autor: Peter R. Fischer

Stichworte:

Studie

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