Renault-Elektroautos — 10.11.2009
Große E-ffensive bei Renault
Renault ist geradezu elektrisiert vom alternativen Antrieb auf Akkus. Der Hersteller entschieden sich jüngst dafür, ab 2011 auch den Stadt-Mini Twizy und den Kangoo Rapid als Elektroversionen zu bauen.
Strom-Schlag auf Schlag: Nach der offiziellen Projektfreigabe für den
Renault Zoe Z.E. Concept, der ab 2012 mit 95 PS aus einem Lithium-Ionen-Akku über unsere Straßen surren soll, hat der französische Hersteller nun den Start zweier weiterer E-Autos angekündigt. Noch ein Jahr vor dem Zoe Z.E. Concept, nämlich 2011, sollen ein Stadtmini und ein Lieferwagen mit Elektroantrieb erhältlich sein. Die jeweilige Grundlage in Design und Technik ist bereits vorhanden: Twizy Z.E. Concept heißt der Stadtfloh, der nur 2,30 Meter lang und 1,10 Meter breit sein soll. Ein
Smart ist mit 2,70 Meter geräumig dagegen. Die Sitze des Zwizy sind aus Platz- und Aerodynamik-Gründen hintereinander angeordnet – wie bei einem Motorrroller. Wer jetzt noch Ladung mitführen will, sollte lieber auf den – ebenfalls zweisitzigen –
Renault Kangoo Z.E. zurückgreifen. Er wird wie sein älterer Bruder mit Verbrennungsmotor im Werk Maubeuge gebaut, der Twizy soll im spanischen Valladolid entstehen.
Auf der IAA 2009 wurde das Konzeptauto Zoe gezeigt
Quartett-Spiel: Vom Mini-Mobil "Twizy" bis zum großen "Fluence" ist die vierköpfige Flotte inzwischen gewachsen.
Das wäre dann bereits der dritte und vierte Streich: Bereits auf der IAA 2009 hatte Renault angekündigt, bereits in drei Jahren im Werk Flins bei Paris das erste kompakte Elektroauto in Großserie zu produzieren. In Frankfurt wurde bereits die seriennahe Studie
Zoe Z.E. Concept vorgestellt, die Appetit auf den Stromfresser machen sollte. Allerdings werden es die dargebotenen optischen Highlights wie etwa elegant nach oben schwingende Flügeltüren (siehe Bildergalerie) und der futuritische Innenraum mit "frei schwebenden" Sitzen, die im Dachhimmel verankert sind, wohl kaum in die Serie schaffen. Doch die rundlich-knubbelige Anmutung könnte Zoe auch in der Serienversion beibehalten.
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Noch schneller sind die Franzosen bei der Einführung der Limousine
Fluence Z.E., die bereits 2011 in einer Kleinserie den Markt belebt. Es ergibt durchaus Sinn, dass Renault in Flins produziert, denn so sind die Transportwege zu den europäischen Märkten kürzer. Dort wird auch eine Fertigungslinie für die Batterien und ihr Recycling entstehen. Renault rechnet damit, dass zwei Drittel der Verkäufe von Elektroautos auf das neue Kompaktmodell Zoe entfallen werden. Außerdem hat Renault mit Allianzpartner
Nissan, der Energiebehörde und einem Staatsfond eine Absichtserklärung für ein Joint Venture unterzeichnet: Ziel ist die Entwicklung, Produktion und Wiederaufbereitung von Batterien für Elektrofahrzeuge.
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Ich würde auch ein E-Auto kaufen. Trotz geringerer Reichweite. Aber 30000€ für den ZOE ohne Akku? Wer soll sich einen so teueren Kleinwagen leisten können und wollen? Zudem gibt’s keine Infrastruktur. Strom gibt es doch flächendeckend, oder sind die paar Stromzapfsäulen so kompliziert und teuer. Auf Zuschüsse des Staates wartet man vergeblich. Hauptsache X Milliarden für die Abwrackprämie rausgeschmissen.Bis es ein erschwingliches Modell gibt, werde ich mir wohl selbst ein E-Auto bauen müssen. Ein E-Fahrrad habe ich mir schon selbst gebaut, ohne Milliardenschwere Entwicklungabteilung!
Endlich gehts Diesel und Benzin an den Kragen. Die Franzosen machen es in Großserie. Jetzt noch mind. 30 % weniger Gewicht und eine Photovoltaik-Anlage und Energieprobleme werden abgebaut. Die Reichweite der E-Cars deckt die meisten Bedürfnisse ab.. -In den 90 ern waren die Franzosen größter E-Mobil-Hersteller der Welt (Saxo, Berlingo, Partner, 107, Kangoo, R5 ), PSA bringt jetzt den Berlingo u. in 2010 2 weiter E- Cars. Weiter so, es geht voran! - Und unsere sog."Premiums" aus D: Tiefschlaf wie immer