Renault Frendzy: Studie auf der IAA 2011 — 07.07.2011

Ein Van für alle Fälle

Renault fährt mit der Studie Frendzy zur IAA 2011. Der kompakte Kombivan ist sowohl Lieferwagen als auch Familienauto. Und er bewegt sich komplett elektrisch von A nach B.

Tagsüber Waren ausliefern, abends die Familie chauffieren: Bisher brauchten Kleinunternehmer dafür zwei Autos, in Zukunft reicht eins. Vorrausgesetzt, es handelt sich um den Renault Frendzy. Hinter dem Namen versteckt sich die Studie eines kompakten Kombivans, die Renault auf der IAA 2011 (13. bis 25. September) vorstellt. Um Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, ist der Frendzy asymmetrisch gestaltet worden. Auf der Beifahrerseite hat er eine seitlich aufschwingende Tür und eine Schiebetür. Die Schiebetür ragt nicht in den Bürgersteig, stört nicht an Laderampen und erleichtert das Einladen von Transportgut, so Renault. Eine B-Säule gibt es nicht. Anstelle eines Fensters verfügt der Frendzy auf der Beifahrerseite über einen 37-Zoll-Bildschirm, der als Werbetafel genutzt werden kann.

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Innen im Frendzy geht es sowohl funktional als auch behaglich zu.

Innen im Frendzy treffen laut Hersteller funktionale Industrietechnik und eine behagliche Atmosphäre für die Familie aufeinander. Metall und Holz, grüne und rote Beleuchtung stehen für diese beiden Seiten der Studie. Der Beifahrersitz lässt sich nach vorne klappen, wodurch sich wahlweise die Beinfreiheit oder das Laderaumvolumen erhöhen. Die hintere Sitzbank kann man komplett im Boden versenken. Dadurch stehen bis zu 2250 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Mit Hilfe von Magneten wird das Ladegut am Fahrzeugboden befestigt. Dazu kommen Fächer in den Hecktüren für Kleinkram. Sensoren in den Türschwellern können die Etiketten der Ladung lesen und erfassen Stückgut automatisch. Ein Tablet-PC von Blackberry ist ins Bordsystem integriert und ermöglicht uneingeschränkte Kommunikation.

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Auf der Fahrerseite öffnen sich die Türen des Kombivans gegenläufig.

Auf der Fahrerseite hat der Frendzy zwei gegenläufig öffnende Türen. Sie sollen allen Passagieren einen möglichst leichten Zugang zu den Sitzen verschaffen. Angetrieben wird der Frendzy vom 60 PS starken Elektroantrieb des Kangoo Z.E. Die Ladebuchse sitzt unterhalb der Rhombe auf der Motorhaube, die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 22 kWh ist in den Fahrzeugboden eingebaut. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h, die maximale Reichweite je nach Nutzung bei bis zu 170 Kilometern. Optisch fügt sich der Frendzy in die mit dem Coupé DeZir begonnene, neue Designstrategie von Renault ein. Und akustisch? Da klingt er wahlweise wie ein Atemhauch oder wie der Wind. Das behauptet zumindest die Pressemitteilung. Mag stimmen. Oder auch nicht, wichtig ist jedenfalls, dass Renault dem Frendzy Töne verpasst hat, die ihn für andere Verkehrsteilnehmer hörbar machen sollen.

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Kommentare zum Artikel (2)

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Dr. Murks
08.07.2011, 13:23Uhr

Ist doch nichts gegen die sensationelle Elektro-Bulli-Studie von VW. Genau, ich meine diesen 2-farbig angemalten und mit einem Riesenlogo verzierten Touran-Verschnitt, der in Genf gezeigt wurde...
...nee, war nur Spaß. Nach der peinlichen VW-Vorstellung mal wieder kreatives Design aus Frankreich.

zwiGgi
08.07.2011, 07:09Uhr

echt schickes teil (bis auf die vllt bissl spacige amaturentafel), renault baut oftmals echt richtig schöne studien!

aaaaaaaaber eine frage hätt ich da noch: "starke magneten zum befestigen von ladegut"?... und wenn ich da ´mal einen computer mit transportieren will??? merkt ihr was ;) ???

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