Renault in Genf 2009

Renault Scénic (2009) Renault Scénic (2009)

Renault in Genf 2009

— 03.03.2009

Alles für die Familie

Die Mégane-Familie ist komplett: Renault hat auf dem Genfer Salon 2009 mit dem Grandtour, dem Scénic und dem Mégane Sport gleich drei Modelle im Gepäck. Dazu gibt es ein Facelift für den Clio.

Renault macht den 79. Genfer Salon zum Familienfest: Bei den Franzosen steht der Messeauftritt ganz im Zeichen des Mégane, der gleich dreifach Zuwachs bekommt: Mit dem Van Scénic und dessen Langvariante Grand Scénic will Renault ebenso bei Familien Punkten wie mit dem Mégane Grandtour. In ein ganz anderes Horn bläst der Mégane Sport, der im Herbst das Sportlerherz bubbern lässt. Bei soviel Mégane rückt das Clio-Facelift in den Hintergrund. Doch zurück zum Familienfest. Die erste Generation des Scénic war ein echter Trendsetter. Als er 1996 auf den Markt kam, waren kompakte Vans so selten wie Vollkornbrot in Frankreich. Jetzt kommt Generation Nummer 3 wie schon beim Vorgänger in zwei Varianten, die sich jetzt optisch stärker unterscheiden.

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Nochmal 22 Zentimeter länger als der Scénic ist der Grand Scénic – auf Wunsch mit bis zu sieben Sitzen.

Der 4,34 Meter lange Scénic kupfert bei der Optik mit dem breiten Lufteinlass vorn eindeutig beim Mégane Coupé ab, der längere Grand Scénic (4,56 Meter) setzt auf einen breiteren Grill. Auch die Heckleuchten beider Vans sind unterschiedlich gezeichnet, auch wenn die Form bei beiden an einen Bumerang erinnert. Technisch sind sie Brüder des Mégane. Laut Renault haben insbesondere die Fondpassagiere mehr Platz als bei der Konkurrenz, zusätzlich gibt es Staufächer bis zum Abwinken mit einem Gesamtvolumen von 92 Litern. Dazu passen beim Scénic familienfreundliche 470 bis 1870 Liter Gepäck in den Kofferraum, der Grand Scénic packt zwischen 678 Liter und 2083 Liter ein.

Freie Farbwahl beim Info-Display

Klares Cockpit mit LCD-Display, dessen Funktionen und Farben der Fahrer selbst bestimmen kann.

Neu ist eine individuell gestaltbare LCD-Instrumententafel. Auf einem Farbbildschirm werden alle wichtigen Informationen angezeigt, Warnsignale und Kontrollanzeigen sind farblich hervorgehoben. Mit eine Menü kann der Fahrer die Anzahl an Informationen und die Hintergrundfarbe selbst einstellen. Die Zeiten der teuren Navis scheinen vorbei, Renault hat ein TomTom mit 5,8 Zoll-Display für 490 Euro im Angebot. Serie ist eine akustische und optische Einparkhilfe, die im Display das Heck aus der Vogelperspektive zeigt, ab der Version Luxe ist eine Rückfahrkamera an Bord. Sieben Motoren stehen zur Wahl, wobei die Selbstzünder zwischen 106 und 160 PS leisten. Neu bei den Benzinern ist ein 1,4-Liter-Direkteinspritzer, der mit Turboaufladung auf 130 PS kommt. Downsizing à la Francaise. Preise nennt Renault noch nicht, der Vorgänger startet bei rund 21.000 Euro für den Scénic und 22.000 Euro für die Langversion.

Üppige Ausstattung im Grandtour

Wer die Familie lieber im Kombi parkt, bekommt mit dem Mégane Grandtour die Renault-Alternative. Der sieht aus wie ein geschrumpfter Laguna Grandtour und damit weitaus flotter als der biedere Vorgänger. Mit 4,56 Metern Länge toppt er die Limousine um 26 Zentimeter und lädt mit 524 Litern 119 Liter mehr ein. Wird die Rückbank flachgelegt, steigt das Volumen auf 1595 Liter, zusätzlich lässt sich der Kofferraum unterteilen und hat verborgene Ladefächer im Fahrzeugboden. Die Passagiere im Fond profitieren vom 62 Millimeter gewachsenen Radstand (2,70 Meter), der Besitzer beim Beladen von der mit 56 Zentimetern extrem niedrigen Ladekante. Drei Benziner und vier Diesel mit einem Leistungsspektrum zwischen 90 und 180 PS hat Renault zum Start im Programm. Üppig die Ausstattung: Ein schlüsselloses Zugangssystem, eine elektronische Parkbramse oder eine getrennt regelbare Klimaautomatik sind Serie.

250 PS im Mégane Sport

GTI aus französisch: Der Mégane Sport kommt im Herbst mit 250 PS.

Das neue Top-Modell der Mégane-Baureihe hat in Genf ebenfalls seinen großen Auftritt. Der Mégane Renault Sport – so die genaue Bezeichnung – wird von einem 2,0-Liter-Motor mit zweistufiger Turboaufladung befeuert, der 250 PS leistet und damit den Vorgänger nochmal um 26 Pferdchen überbietet. Das maximale Drehmoment von 340 Newtonmetern steht ab 3000/min bereit, 80 Prozent der Leistung liegen bereits ab 1900/min an. Für die Kraftübertragung sorgt ein kurz abgestuftes, manuelles Sechsganggetriebe. Dazu spendieren die Franzosen ein Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf, um die Bärenkräfte effektiv in Vortrieb umzusetzen. Zudem lässt sich das ESP mit Untersteuerungskontrolle für schnellere Rundenzeiten auf der Rennstrecke deaktivieren.

Clio erhält das Familiengesicht

Mit neuem Design, einer sportlichen GT-Version und serienmäßigem ESP für alle Motorisierungen an Bord kommt im Mai 2009 der aktualisierte Renault Clio auf den Markt. Die Optik wurde dem Familiengesicht angepasst und bringt einen Schuss Mégane mit. Scheinwerfer, ein breiter Lufteinlass unten und die stärker in die Kotflügel integrierten Nebellampen lassen die Verwandschaft zum großen Bruder erahnen. Im GT kommt das 1.6-16V-Triebwerk aus dem Twingo Sport mit 128 PS zum Einsatz, das mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist. Optisch hebt er sich mit schwarzem Frontgrill, Seitenschwellern, Heckspoiler, Doppelrohrauspuff und 16-Zoll-Alufelgen ab. Der ebenfalls aufgefrischte Clio Renault Sport rollt ab Sommer im aktualisierten Design zu den Händlern: Der 2,0-Liter-16V-Saugmotor leistet zukünftig 201 PS und damit vier PS mehr als im Vorgängermodell. In Verbindung mit dem kürzer abgestimmten Sechsganggetriebe liegt das maximale Drehmoment von 215 Nm jetzt bei 5400/min an. Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt er in 6,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit steigt um zehn auf 224 km/h.

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