Renault Kangoo Be Bop

Renault Kangoo Be Bop Renault Kangoo Be Bop

Renault Kangoo Be Bop in Paris

— 30.08.2008

Machen wir's kurz

Renault zeigt auf der Paris Motor Show den Kangoo Be Bop: Der Winzling begeistert mit frechem Design und pfiffigen Ideen auf nur 3,87 Meter Länge. Ab Frühjahr 2009 steht er beim Händler.

Renault Kangoo Be Bop – der Name ist wieder mal eine recht eigentümliche Kreation und erinnert nicht nur phonetisch an den Peugeot Bipper. Was Renault im Rahmen des Pariser Salons 2008 da auf die schicken 16-Zoll-Räder stellt, ist tatsächlich nicht viel größer als der Mini-Transporter von PSA und Fiat – und hat mindestens ebenso viel Schwung wie Be Bop-Jazz. Eng angelehnt an das Kangoo Compact Concept von der IAA 2007, kombinieren die Franzosen eine schicke Zweifarblackierung mit cleveren Detaillösungen. Dabei setzt der Be Bop wie der Ur-Kangoo auf Würze durch Kürze und verteilt reichlich Raum auf nur 3,87 Meter Länge. Dazu kommt eine freche Schnauze, die an den Fiat Fiorino erinnert und eine Dachkonstruktion, die es so sicher in keinem anderem Kompakten gibt.

Der beste Platz ist hinten

Das Dach ist im wahrsten Sinn der Clou des jüngsten Kangoo: Ein zweigeteiltes Panoramaglas-Top lässt auch für die Fondpassagiere die Sonne rein, auf Knopfdruck schiebt es sich über den vorderen Teil und lässt die Fahrt zur "windigen" Angelegenheit werden. Doch Renault setzt noch einen drauf: Die seitlich angeschlagene Heckscheibe lässt sich in der Kofferraumtür versenken, sodass auf den beiden hinteren Einzelsitzen echte Cabriogefühle aufkommen. Dorthin gelangen die Passagiere nicht nur auf konventionellem Weg über die Seitentüren, sondern auch durch die Heckklappe. Weil zwischen den ausbaubaren hinteren Sitzen eine 25 Zentimeter breite Lücke klafft, können schlanke Personen einfach durchschlüpfen. Bei geöffneten Dach können außerdem lange Gegenstände hochkant verstaut werden, so wird der Kangoo Be Bop zum Surf-Mobil oder zur Baumarktdroschke. Dazu trägt auch die niedrige Ladekante bei, wobei sogar die Stoßstange mit 100 Kilo Gewicht belastet werden darf. Hilfreiche Verzurrösen sind zusätzlich an Bord.

Innen wird's bunt

Bei so viel Raffinesse darf eine farbenfrohe Gestaltung nicht fehlen. Die Kunden können die Farbbasis "Sterngrau" unter anderem für auf Motorhaube, Kühlergrill, Außenspiegel, Frontschürze oder Kofferraumklappen-Umrandung mit diversen Farben kombinieren, das Orange des Showcars auf der Paris Motor Show düfte ein Renner werden. Innen geht das Farbspiel weiter: Die Kunden können je nach Lackierung zwischen einem Innenraumtrimm in Silber, Blau, Rot oder Orange wählen. Für die erwartete junge Klientel gibt's nicht nur viele Farben, sondern auch nützliche Technik-Features wie einen iPod-Anschluss im Handschuhfach oder eine Bluetooth-Schnittstelle fürs Handy.

Hoch auf dem gelben Wagen

Für den Einkaufsbummel in der Stadt spendiert Renault dem Kangoo Be Bop einen mit 9,7 Metern extrem kleinen Wendekreis – dem um 38 Zentimeter eingedampften Radstand sei Dank. Gleichzeitig haben die Franzosen den Kompakten satte 20 Millimeter höhergelegt, sodass er sich durchaus auch auf unwegsamen Terrain durchschlagen könnte – zumindest könnte er unbeschadet über den Strand bis zum nächsten Surfer-Camp hoppeln. Gemeinsam mit den insgesamt 3,7 Quadratmetern Glasfläche ist guter Überblick garantiert. Die maximale Ladekapazität beziffert Renault auf 1462 Liter bei ausgebauten Rücksitzen, voll bestuhlt schrumft das Volumen jedoch auf bescheidene 174 Liter.

Nichts Neues unter der Haube

Konsequenz der Kürze: Sind alle vier Sitze an Bord, schrumpft der Kofferraum auf 174 Liter.

Eher konventionell geht es unter der Haube zu. Zum Start kommt der Kangoo Be Bop mit einem 1,5-Liter-Diesel in zwei Leistungsstufen und 85 bzw. 105 PS, wobei nur der stärkere von beiden den Partikelfilter mitliefert. Dafür ist der Verbrauch von 5,3 und 5,4 Litern gering. Der 1,6-Liter-Benziner leistet ebenfalls 105 PS und soll 7,9 Liter Super im Schnitt konsumieren. In Sachen Sicherheit setzt Renault unter anderem auf vier Airbags, ESP, ABS sowie eine Schlupfregelung. Für Komfort sorgen serienmäßig ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, ein Lichtsensor und Regensensor oder eine Ultraschall-Einparkhilfe. Auf Wunsch gibt's ein Navigationssystem mit 16:9-Farbbildschirm und eine Bluetooth-Schnittstelle mit Freisprechfunktion. Wer sich jetzt vom Be Bop beschwingt fühlt: Der farbenfrohe Franzose kommt im Frühjahr 2009 – Kultcharakter inklusive.

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