Renault auf den Spuren der NSA

Renault kontrolliert Elektroautos

— 30.12.2013

E-Modelle sammeln Daten

Renaults Elektroautos sind in Wahrheit Spionage-Stromer! Viele Daten zur Batterie werden automatisch an den Hersteller übermittelt. Damit könnte sogar das Auto deaktiviert werden, wenn Ratenzahlungen nicht pünktlich kommen.

Die Elektromodelle von Renault übermitteln umfangreiche Daten zur Batterie (unter anderem Ladezustand und Ladehistorie) an den Hersteller. Sie würden für diverse Services wie etwa die Batteriekontrolle über das Smartphone oder den Computer zuhause benutzt, so eine Sprecherin. Die Datenübertragung erfolge "regelmäßig" über ein GPS-Modul.

Wenn man nicht zahlt, wird die Ladefunktion deaktiviert

Ferngesteuerter Akku: Bei Mietrückstand kann Renault das Aufladen verhindern.

Die Renault Bank, die Eigentümerin jeder vermieteten Batterie, kann jedoch auch "eine Sperre der Auflademöglichkeit auslösen", so die Formulierung im Batterie-Mietvertrag. Von dieser Funktion machen man allerdings erst dann Gebrauch, wenn ein Kunde nach "mehrfacher Aufforderung und dem Angebot einer alternativen Finanzierung seiner Zahlungsverpflichtung" nicht nachkommt, so der Hersteller. Wie das technisch funktinioniert, wird nicht verraten. Der Übertragung von Batteriedetails kann der Kunde nicht widersprechen, da die Informationen auch zur Abrechnung der Miete sowie der Verschleißkontrolle vonnöten seien. Alle Daten würden jedoch nach drei Wochen gelöscht, so die Sprecherin.

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