Renault Kwid Concept

Renault Kwid Concept: Delhi Auto Expo 2014

— 05.02.2014

Dieser Renault hat 'nen Vogel

Renault präsentiert auf der Delhi Auto Expo 2014 das Kwid Concept. Der Mix aus Buggy und Offroader erhält Unterstützung von einem Flugroboter.

Renault stellt auf der Delhi Auto Expo 2014 das Kwid Concept vor. Indien dient als Präsentierteller, weil sich der wilde Mix aus Strandbuggy und Offroader laut Renault speziell "an den Bedürfnissen der Kunden in den aufstrebenden Schwellen­ländern orientiert". Ob denen der 3,60 Meter kurze Franzose gefällt, wird sich zeigen: Das Design des Kwid Concept prägen extrem kurze Überhänge und groß dimensionierte Räder, die über die Radhäuser hinausragen und Erinnerungen an die Buggys der 1970er-Jahre wecken. Bullige Kotflügel und Seitenschutzleisten verleihen dem Fronttriebler zusätzlich das robuste Erscheinungs­bild eines Offroaders. Dazu spendiert Renault eine Zweifarblackierung in Grau und Goldgelb und große Flügeltüren mit ebenfalls gelben Einsätzen unten. Die Scheinwerfer strahlen mit LED-Technik.

Drei Plätze vorn, zwei hinten

Die dicken Flügeltüren und die fetten Auspuffrohre sind sicher nur Showelemente für die Messe.

Auch innen geht das Kwid Concept neue Wege: Die Passagiere sollen sich wie in einem Kokon aufgehoben fühlen, die Designer ließen sich außerdem von einem Vogelnest inspirieren. Vorn sind drei Plätze, hinten zwei weitere, wobei der Fahrer vorn in der Mitte sitzt. Seine Sitznachbarn werden leicht nach hinten versetzt platziert. Dank der zentralen Fahrerposition lässt sich der Kwid in Ländern mit Links- und Rechtsverkehr gleichermaßen problemlos steuern. Der Fahrersitz selbst ist elektrisch verstellbar und wird auf einer zentralen Schiene geführt. Der zweifarbige Sitzbezug ist aus Kunstoff. Anstelle eines konventionellen Instrumententrägers verfügt die Studie über einen Tablet-Computer, mit dem sich alle Funktionen steuern lassen und der auch Zugang zu vernetzten Services ermöglicht. Das Kwid Concept ist mit einer separaten Klimatisierung für den Fond ausgestattet. Die Regler und die konzentrisch angeordnete Perforation zur Belüftung befinden sich an der Rückseite des Fahrersitzes.

Der "Flying Companion" sitzt auf dem Dach

Gleiches gilt für den Flugroboter, der nach dem Öffnen einer Klappe aus dem Heckbereich schwebt.

Richtig vogelwild wird es mit dem "Flying Companion" genannten Flugroboter. Er startet von einer drehbaren Dachpartie und ist laut Renault vielseitig einsetzbar. So soll der Roboter die Verkehrsverhältnisse beobachten, Hindernisse auf der Straße entdecken oder auch Landschaftsfotografien aufnehmen. Der Flugroboter lässt sich im automatischen Modus mit einer vorprogrammierten, vom GPS-System kontrollierten Flugroute und im manuellen Modus per Tablet bedienen. Dagegen wirkt die Motorisierung recht bodenständig: Ein 1,2-Liter-Turbobenziner sorgt für Vortrieb, kombiniert mit einem EDC-Doppelkupplungsgetriebe, das auch über Tasten am Lenkrad geschaltet werden kann. Die Studie ist so konzipiert, dass alternativ dazu Batterien und ein Elektromotor eingebaut werden können. Der Stromanschluss befindet sich vorn unter dem Renault-Logo.

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.