Renault Laguna Coupé Concept

Renault Laguna Coupé Concept Renault Laguna Coupé Concept

Renault Laguna Coupé Concept

— 12.09.2007

Auf Wiedersehen in 2008

Der neue Laguna ist noch ganz frisch, da macht ihn Renault noch frischer: Auf der IAA gibt es mit dem Coupé Concept einen Ausblick auf den zweitürigen Gran Tourisme, der im Herbst 2008 auf den Markt kommen soll.

So etwas ist selten: Statt über kommende Möglichkeiten, Design-Ideen für die künftige Formensprache oder Technikavantgarde aus dem übernächsten Jahrtausend zu fabulieren, beweist Renault, dass es auch anders geht. Die IAA-Studie Laguna Coupé Concept bezeichnen die Franzosen ganz klar als Ausblick auf den Gran Tourisme, der im Herbst 2008 zu den Händlern rollen soll. Oder besser gesagt: Das Auto ist im Prinzip fertig und zeigt sich in Frankfurt erstmals der staunenden, automobilen Öffentlichkeit. Auf einer Länge von 4,68 Metern zeichnet sich das Laguna Coupé Concept durch fließende Linien mit einer langen Motorhaube und einem sehr kurzen Überhang hinten aus. Vorne gibt es eine große, vergitterte Kühlluftöffnung und weit in die Kotflügel gezogen Scheinwerfer mit LED-Technik, die Seitenlinie gefällt mit muskulösen Flanken und einem schmalen Fensterband.

Ein starker V6-Diesel und vier gelenkte Räder

Windschnittiger Adonis: Ein neuer V6-Diesel sorgt beim Laguna Coupé Concept für Vortrieb.

Unter dem hübschen Blechkleid gibt es Neuigkeiten für die gesamte Modellpalette:
Im Laguna Coupé Concept steckt erstmals der gemeinsam mit Nissan entwickelte V6-dCi-Motor. Der Sechszylinder schöpft aus einem Hubraum von drei Litern je nach Version zwischen 230 PS und 265 PS Leistung, das maximale Drehmoment beträgt 450 bis 550 Newtonmeter – fit für forsche Fahrleistungen. Und für die Umwelt: Der Selbstzünder erfüllt bereits die für 2011 geplante Abgasnorm Euro 6. So sauber soll sich der Laguna Coupé Concept dank seines neuen "Active Drive"-Fahrwerks übrigens auch steuern lassen. Eine Vierradlenkung (4RD) macht den Wagen wendiger im Stadtverkehr und sicherer auf kurvenreichen Strecken sowie bei plötzlichen Ausweichmanövern. Bis 60 Stundenkilometer schlagen die Hinterräder entgegengesetzt zu den Vorderrädern ein, verkleinern den Wendekreis um zehn Prozent. Ab 60 Stundenkilometer lenkt der elektrische Stellmotor die Hinterräder in die gleiche Richtung wie die Vorderräder und erhöht damit die Spurtreue. Als Option gibt es das Fahrwerk schon jetzt für die Limousine.

Innen veredelt die Studie den Laguna-Look

Fast wie die Limousine: Die Studie hübscht den Laguna-Innenraum ansprechend auf.

Apropos: Von seinem Bruder übernimmt die Coupé-Studie die Grundzüge der Armaturentafel, sorgt mit allerlei aufwertendem Beiwerk und einem neuen Lenkrad aber für eine exklusivere Atmosphäre. So sitzen die Passagiere auf vier Einzelsitzen und erfreuen sich am Geruch des feinen Nubukleders, mit dem
Dach, Instrumententafel, Mitteltunnel und ein Teil der Türen bezogen sind. Für akustisches Wohlbefinden sorgt eine Bose-Anlage mit insgesamt zehn Lautsprechern. Ein großer Bildschirm erstreckt sich vom Instrumententräger bis zu den neu gestalteten Luftaustrittsdüsen und hält den Fahrer auf dem Laufenden. Die Anzeige bietet alle Informationen von Navigation, Radio, Musik, Video bis hin zum Bluetooth-Telefon. Die Instrumente im Cockpit bestehen aus zwei analogen und digitalen Anzeigen, die "Technologie und Feinmechanik wie in der Luxusuhren-Industrie" symbolisieren sollen. Mal sehen, wie viel davon bis zum Serienstart des Laguna Gran Tourisme übrigbleibt.

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