Renault Latitude: Autosalon Paris 2010 — 30.09.2010
Thronfolger des Vel Satis
Renault kehrt in die Oberklasse zurück: Auf dem Pariser Autosalon steht der "Latitude" auf Basis des Samsung SM5. 2011 wird das "Weltauto" auch bei uns zu haben sein.
Nachdem die Produktion des bisherigen Flaggschiffs
Renault Vel Satis Ende 2009 eingestellt wurde, feiert
Renault auf dem
Autosalon Paris 2010 (2. bis 17. Oktober) das Westeuropa-Debüt des
Latitude. Die neue Oberklasse-Limousine ist zunächst in Märkten außerhalb Westeuropas zu haben (Russland, Türkei, Rumänien, Australien, Nordafrika, Asien, Mexiko, Golf-Region). Bei uns ist der Marktstart für Anfang 2011 anvisiert. Der
Renault Latitude ist 4,89 Meter lang, 1,83 Meter breit und 1,49 Meter hoch – von den Abmessungen her bewegt er sich damit auf Augenhöhe der Mercedes
E-Klasse.
Größenmäßig bewegt sich der Renault Latitude auf Augenhöhe der Mercedes E-Klasse.
Größe allein macht aus französischer Sicht offenbar noch keinen Luxus, denn, so Renault: "Der gezielte Einsatz von Chromzierteilen verweist auf den edlen Charakter der klassischen Oberklasselimousine." Vorne strahlen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht, in den Rückleuchten kommt LED-Technik zum Einsatz. Der Kofferraum fasst 477 Liter. Für den Westeuropa-Latitude werden folgende Motoren in der Preisliste stehen, jeweils in Kombination mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe: • ein E85-kompatibler Zweiliter-Benziner mit 140 PS • zwei Dieselvarianten des Zweiliter-dCi (150 und 175 PS) • ein Sechszylinder-Diesel V6 dCi (intern: V9X) mit 240 PS und 7,2 Liter Durchschnittsverbrauch.
Ungewohntes Logo: Der Latitude basiert auf dem Samsung SM5 aus Südkorea.
Ausgestattet ist der
Renault Latitude mit einer Dreizonen-Klimaautomatik und – olala – mit einem "zweistufigen Ionisator zur Luftreinigung mit doppeltem Parfümzerstäuber". Dazu gibt's den Fahrersitz mit Massagefunktion, das schlüssellose Start- und Zugangssystem "Keycard Handsfree" und ein Soundsystem von Bose.
Der
Renault Latitude wird von Renault-Samsung -Motors in Korea gebaut und basiert auf dem Samsung SM5 – die Oberklasse-Limousine wird von der Renault-Tochter Samsung in Südkorea verkauft. "Bei der Entwicklung kamen das gesamte
Renault Engineering-Know-how und die höchsten Qualitätsstandards der Renault-Nissan Allianz zum Einsatz", winkt
Renault eindringlich mit dem Zaunpfahl – als ginge es darum, ein mögliches Korea-Image gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Kommentare zum Artikel (100)
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Kann es kaum erwarten, bis Präs. Sarkozy mit der peinlichen Kiste im TV vorfährt.
Vel Satis und C6 kommen da schon besser.
Von wegen, kein Koreaner! Sieht aus wie ein Nachbau des Chevrolet Epica. Nur wenige Details weichen ab, auch das Interieur ist fast identisch. Nur: der Epica war bislang für
die Hälfte dessen zu haben, was sich die Franzosen nunmehr vorstellen. Kein Wunder, dass man in Deutschland das Fahrzeug nur aus Leasing-Basis erhält!
Also ich muß sagen, als Renaultfan, (Megane Coupe2,0) das dieses Auto sehr gelungen ist.. Bin auch ein Fan vom Laguna und der Latitude ist in jedemfall ein sehr sehr geglücktes Auto.
Ein wirklich häßliches Auto. Aber von Innen ganz nett.
Auch wenn ich mir eine selbstbewusstere Front gewünscht hätte á la DeZir, sieht´s immer noch besser aus als ein Kuhmaul-BMW oder als ein VW, wo ich von vorne betrachtet nicht weiß ob ich n Polo oder n Passat vor mir hab.
Seitenlinie und Heck sind für ne Stufenheck-Limo durchaus in Ordnung und besser als der Hintern eines Audi A7 mit seinem Möchtegern-Bürzel, der schon beim Original aus den späten 60ern hässlich und bei Renault abgekupfert war (R20/R30)...
Mein Fazit: Dieses Auto ist zwar kein typischer Oberklasse-Renault, wird aber aufgrund seines Preises bestimmt seine Liebhaber finden!