Renault Mégane CC in Genf 2010: Update!

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Renault Mégane CC in Genf 2010 (Update)

— 05.02.2010

Mégane CC am Genfer See

Bislang hatte Renault wenig Infos zum Mégane CC geliefert. Ab jetzt wissen wir genauer, was auf den Genfer Autosalon 2010 kommt. Erste Bilder vom schicken Klappdach-Cabrio!

Bisher übte sich Renault mit Informationen zu neuen Mégane CC (steht für Coupé Cabriolet) in Zurückhaltung. Jetzt gibt es erste offizielle Fotos, nachdem uns Renault vorher mit einer ziemlich schummrigen Heckansicht anfütterte. 2003 schuf Renault mit dem Mégane CC einen Trend. Die Franzosen kombinierten zwei Fahrzeuggattungen und spendierten ein versenkbares Klappdach aus Glas. Das behält auch die zweite Generation, die auf dem Genfer Salon 2010 (4. bis 14. März) Premiere feiert. Gleichzeitig komplettiert der Mégane CC als sechste Variante die aktuelle Baureihe. Ab Juni 2010 steht der offene Mégane beim Händler. Und das deutlich schicker als zuvor.

Auf einen Blick: Die Stars auf dem Genfer Autosalon 2010

Das Heck fällt weniger üppig aus als beim Vorgänger.

Das vorher recht pummelige Heck kommt künftig schlanker und eleganter daher. Die Verwandlung vom Coupé zum Cabrio ist dank des serienmäßigen elektrohydraulischen Öffnungsmechanismus per Knopfdruck in nur 21 Sekunden erledigt. Mehr Cabrio-Gefühle und einen leichteren Einstieg soll die neu positionierte Windschutzscheibe garantieren, die im Vergleich zum Vorgängermodell um zehn Zentimeter nach vorne gerückt ist. Neu ist ein zentral hinter den Kopfstützen der Rücksitze fest installierter Winddeflektor, der bis Tempo 90 bei offener Fahrt Luftwirbel verhindern soll. Die Frisur sitzt also künftig bei allen Passagieren.

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Schöne Ausssichten: Das Glasdach bleibt dem Mégane CC erhalten.

Das Optik ist stimmig: Zum dunkel getönten Glasdach bildet der Windschutzscheibenrahmen aus satiniertem Chrom einen reizvollen Kontrast, das Heck profitiert neben der Verschlankung von durchgehend dunkelrot gefärbten Rückleuchten und Bremslichtern in LED-Technik. Vier Passagiere plus Reisegepäck sollen Platz finden. Bei geschlossenem Glasdach steht ein Kofferraumvolumen von 417 Litern zur Verfügung, bei offenem Dach beträgt die Ladekapazität allerdings nur noch 211 Liter. Die Kofferraum­klappe verriegelt sich automatisch. Bei den Motoren hat der Kunde zum Marktstart die Wahl zwischen vier Benzin- und Diesel­motoren. Als Basisbenziner kommt der Mégane CC mit einem 1,6-Liter-16V (110 PS). Er wird ergänzt durch den 1,4-Liter-Turbo TCe 130. Beide Triebwerke übertragen ihre Kraft über ein Sechsgang-Schaltgetriebe auf die Vorderräder.

80 Prozent steifer

Wer auf eine Automatik nicht verzichten mag, muss zum 2,0-Liter-Benziner (140 PS) mit einem stufenlosen CVT-Getriebe greifen. Für Dieselfreunde hat Renault zum Marktstart den überarbeiteten 1,9-Liter-Turbodiesel dCi 130 mit serienmäßigem Rußpartikelfilter in petto, der ebenfalls mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe verbunden ist. Renault verspricht im Vergleich zu Vorgänger eine um 80 Prozent bessere Verwindungssteifigkeit, die McPherson-Vorderachse ist mit einem neu konstruierten Fahrschemel kombiniert. ESP mit Untersteuerkontrolle, das ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und ein Bremsassistent sollen in kritischen Situationen helfen.

Elektronische Parkbremse

Das Cockpit stammt aus der Mégane-Limousine, rote Sitze in Leder gibt es gegen Aufpreis.

Optional sind Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht und eine automatische Reifendruck­kontrolle erhältlich. Das passive Sicherheitspaket umfasst darüber hinaus automatisch ausfahrende Überrollbügel. Sechs Airbags sind immer an Bord, darunter zwei Luftsäcke für die Frontsitze gegen den sogenannten "Submarining-Effekt", also das Durchrutschen unter dem Gurt. Eine elektronische Parkbremse ist Serie, auf Wunsch gibt es Ausstattung satt, darunter ein schlüsselloses Zugangs- und Start­system, das günstige Navigations­system Carminat TomTom, ein 3D-Sound­system mit Schnittstellen für externe Audio­quellen oder ein Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Bleibt die Frage nach dem Preis, die Renault aber noch nicht beantwortet. 25.000 Euro scheinen realistisch.

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