Renault Mégane Coach von Ronny Paul

Renault Mégane Coach von Ronny Paul Renault Mégane Coach von Ronny Paul

Renault Mégane Coach von Ronny Paul

— 01.02.2007

Ronnys Klangwelt

Sound-Wettbewerbe und Car-HiFi-Ausstellungen gehören zu den wichtigsten Anlaufpunkten von Ronny Paul. In der Szene zählt sein Renault Mégane Coach zu den lautesten Vertretern seiner Art mit Soundkomponenten anstatt Sitzbank. Blick hinter die Kulissen.

Optik meets Sound. Als Ronny im Jahr 2000 den Renault Mégane an Land gezogen hatte, dachte er weder an Tuning noch an extremes Car-HiFi. Erst ein Arbeitskollege brachte ihn auf die Idee, Kontakt mit Rainer Stoye aufzunehmen, dessen Firma RSA im Leipziger Raum für individuelles Car-HiFi bekannt ist. Die Dinge nahmen ihren Lauf. Ronny wurde zu einem RSAler, und Schritt für Schritt entwickelte sich sein Renault zum ultimativen Ausstellungsauto.

INTERIEUR

Starke Kontraste setzen im Inneren des Mégane gekonnt Akzente.

Im Winter 2005/06 fiel die Entscheidung, die Performance der Car-HiFi-Anlage neu auszurichten. Höchste Priorität wurde auf Klang gelegt – doch bekanntlich hört das Auge mit! Mit optischen Raffinessen soll in diesem Renault eingehend demonstriert werden, inwieweit Klangkörper und Optik korrespondieren. Die Revolution fand in den Türen und zwischen den Türen statt. In den mit GFK ausgebauten und in Wagenfarbe lackierten Türschalen wurden zwei Lightning Audio Storm X 1.65 C Systeme integriert. Im ebenfalls mit GFK verstärkten Cockpit oberhalb der Lüftungsdüsen haben zwei Lightning Audio Strike S 1.35.2 ihren Platz als Centerspeaker eingenommen. Der Renault wurde zum Zweisitzer umgestaltet. Hinter den beiden König-Halbschalen geht es im wahrsten Sinne des Wortes rund – mit zwei 38er Lightning Audio Storm Subwoofern. Direkt dahinter: zwei Lightning Audio Storm X 1.65 C. Im mit MDF stabilisierten und ebenfalls mit GFK verkleideten Kofferraum wurden zwei Rockford-Fosgate-Endstufen für die Bässe integriert. Nach der wichtigen Einschwingphase werden ca. 145 bis 150 Dezibel erwartet, aber aufgrund der wenigen Betriebsstunden der Woofer noch nicht gemessen.

MOTOR

Trotz des Übergewichts von fast 300 Kilogramm blieb es bei den serienmäßigen 90 PS. Der Weg von Ausstellung zu Ausstellung geschieht im gemütlichen Cruising-Tempo, denn hier kann die Soundmachine ihre nächsten Trümpfe ausspielen.

EXTERIEUR

Mixtur: französischer Charakter gepaart mit japanischer Mode.

Zunächst stechen die einzigartige Lackkombination und das eigenwillige Tribaldesign ins Auge. Der "Mystic Red" genannte Farbton ist französischer Herkunft und wird von einem bekannten Zweiradhersteller angeboten. Der Kopf des Mégane leuchte in Perlmuttblau, dessen Untergrund in Weiß vorlackiert wurde. Auch bei der Auswahl der Frontschürze stand "Was-nicht-jeder-hat" an erster Stelle. Über Reichard bestellte Ronny die RBT-Frontschürze im Japan-Styling, die mit ihren sieben mehr oder weniger großen Lufteinlässen an Fast & Furious erinnert. Auch die von Ledl Tuning gefertigten Schweller und Heckschürze konnten von Reichard beschafft werden. Heckflügel sind nicht bei jedem Auto wirklich gut aussehend, auf diesem Mégane zeigt sich der Impact-Flügel von seiner besten Seite. Mit der serienmäßigen Beleuchtung wäre einiges an Wirkung in Nichts verpufft, deshalb rüstete Ronny rundum auf Klarglas um.

CHASSIS

State of the art: Car-Line-Felge.

Car-Line-Räder auf einem zehn Jahre alten Renault sieht man auch nicht alle Tage. Die CM6 wurden vorne in 8x16 und hinten in 9x16 Zoll ohne Verwendung von Distanzscheiben montiert. H&R-Federn zwingen den Vorderbau 50 Millimeter näher an den Asphalt. Die hinteren Drehstäbe wurden um das gleiche Maß abgesenkt. Weiterer Tiefgang wäre bei dem Gewicht des Renaults kaum zu empfehlen, doch dies entspricht auch nicht dem Sinn und Zweck einer Soundmaschine.

Autor: Michael Kolb

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