Renault Sand'up Concept

Renault Sand'up Concept Renault Sand'up Concept

Renault Sand'up Concept

— 28.10.2008

Multifunktions-Brasilianer

Dieses Auto passt zu Brasilien wie Karneval und Samba: Renault zeigt auf der São Paulo Autoshow mit dem "Sand'up" einen Mix aus SUV und Cabrio. Basis ist der Sandero Stepway.

Bereit zur Ausfahrt an den Strand? Hier kommt die optimale Begleitung: Sie hört auf den Namen Renault Sand'up Concept und mischt frech-fröhlich alle möglichen Fahrzeugtypen bunt durcheinander. Premiere feiert der Sand'up passend auf der São Paulo Autoshow 2008 (30. Oktober bis 9. November) in Brasilien. Basis für den Crossover ist der Renault Sandero Stepway, ein kleines SUV auf Dacia-Basis, das in Südamerika bereits angeboten wird und auch bei uns als Dacia-SUV kommen könnte. Der Sand'up Concept ist jedoch wesentlich frecher und flexibler gemacht. Die Franzosen haben zwei Türen weggelassen und einen 2+2-Sitzer mit wandelbarer Dachkonstruktion aus dem Hut gezaubert. Wahlweise lässt sich ein Kunststoffdach ebenso wie die hinteren seitlichen Scheiben an zwei Schienen befestigen, bei gutem Wetter können sich die Passagiere die Sonne auch direkt auf den Kopf scheinen lassen. Durchsichtige Türen sorgen zusätzlich für lichte Momente.

Die Studie ist wahlweise Pick-up, Cabrio oder SUV

Den kunterbunten Auftritt ergänzen der rot eingefasste Grill, das rote Dach, rot lackierte Bremssättel und ein ebenfalls roter Heckdiffusor mit integrierten Endrohren. Innen nimmt der Sand'up Concept das knallige Rot wieder auf. Dicke Kunststoffumrandungen für die Kotflügel, silber abgesetzte Seitenschweller und 18-Zoll-Räder untermalen den bulligen Auftritt. Die hinteren Sitze lassen sich wegklappen, mit einer Plastikwanne versehen mutiert das Strandmobil zum Pick-up. Dann lassen sich Gegenstände bis 1,70 Meter Länge einpacken, die Zuladung ist mit 500 Kilo recht hoch. Die Rücksitze wandern auf Schienen bis zu 40 Zentimeter nach vorn und hinten. Der Sand'up ist nur 4,10 Meter lang, aber immerhin 1,62 Meter hoch. Motorentechnisch gibt es Hausmannskost: Unter der Haube arbeitet ein 1,6-Liter-Aggregat, das wahlweise mit Benzin oder Bioethanol betrieben werden kann. Es leistet 107 bzw. 112 PS und 148 bzw. 152 Newtonmeter bei 3750 Touren und soll das Fahrzeug in 10,5 (Ethanol) bzw. 10,6 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Ob der Sand'up eine Chance auf Serienfertigung hat, bleibt abzuwarten.

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