Renault Trucks Defense

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Renault Trucks Defense: Militärfahrzeuge

— 08.07.2012

Gepanzerte Franzosen

Twingo und Kangoo sind Ihnen ein kleines bisschen zu langweilig? Kein Problem. Beim Defense-Ableger der Franzosen klebt der Renault-Rhombus auf dick gepanzerten Militärfahrzeugen. autobild.de zeigt, was Renault militärisch zu bieten hat.

Willkommen auf der dunkelgrünen Seite von Renault. Hier haben die bösen Brüder von Twizy, Clio und Kangoo das Sagen. So monströs und furchteinflößend, dass der Mutterkonzern Renault sie so weit wie möglich von der zivilen Modellpalette getrennt hat. Seit 2001 ist die Militärsparte Renault Trucks Defense Teil der Volvo-Gruppe – der Rhombus auf den Panzerplatten ist aber geblieben. Über 5000 Truppentransporter vom Typ VAB wurden bereits an die französischen Streitkräfte verkauft. Im Juni 2012 wurde der 20 Tonner VAB Mark III in Paris auf der Militärmesse Eurosatory präsentiert. Er ist stärker gepanzert als sein zehn bis 14 Tonnen schwerer Vorgänger und bietet der Besatzung (bis zu zehn Soldaten) mehr Schutz. Als Motorisierung dienen Sechszylinder-Turbodiesel von Renault, die 320 PS, 340 PS oder 400 PS leisten. Bis zu 105 km/h schnell soll der VAB sein. Damit ähnelt er dem schwereren, aber besser motorisierten deutschen Truppentransporter Boxer von Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall. Im Gegensatz zum 8x8-Boxer gibt es den VAB aber nur als 4x4 oder 6x6. Dafür hängt er den Boxer im Wasser ab – dort schiebt eine Schraube am Heck den VAB voran. Zum Multi-Media-Angebot gehört W-Lan, das für die Soldaten bis zur Entfernung von einem Kilometer mit dem Fahrzeug verbindet.

Der VW Amarok macht als Militär-Version auf Böse

Der zweite Extrem-Renault der Defense-Linie heißt wie ein zäher Hochgebirgsträger, entpuppt sich in der Realität aber als echter Klotz. Der Sherpa Light wiegt bis zu elf Tonnen und sieht aus, wie ein Zwilling des legendären Humvee der US-Armee. Ein 215 PS starker Vierzylinder-Turbodiesel schiebt den Allradler durchs Gelände, das maximale Drehmoment liegt bei 800 Nm. Die speziell für Spezialeinheiten umgebaute Sherpa-Version ist gut 120 km/h schnell, die Standard-Varianten bringen es immerhin auf 110 km/h. In der klimagekühlten Kabine haben vier Personen Platz. Serienmäßig stelzt das Geländefahrzeug auf 20-Zoll-Rädern durch die Gegend. Wo die Brücke fehlt, watet der Sherpa ohne spezielle Umbauten durch bis zu 1,10 Meter tiefes Wasser und klettert eine maximal 50 Zentimeter hohe Uferböschung hinauf. Das 2,10 Meter hohe und bis zu sechs Meter lange Monstrum wird seit Ende 2011 nicht mehr nur ausschließlich für militärische Zwecke gebaut. Sherpa Scout, Station Wagon und Carrier sind als gepanzerte und ungepanzerte Allradler für den Personenschutz sowie für die Jagd und Rallyes zu haben. Allerdings ist auch hier der Gang zum nächsten Renault-Vertragshändler vergeblich. Den französischen "Hummer" gibt's nur auf Anfrage bei Renault Trucks Defense.

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