Renault Twingo TCe 100 Gordini (2012): Fahrbericht
Make-up für den Twingo

Mit frischem Gesicht und Mini-Preisen will Renault den Angriff des VW Up parieren. Wie die Chancen für ein gutes Gelingen stehen, klärt der erste Fahrbericht.
Ein ordentliches Auto. Aber leider ohne den Kult-Charakter seines Vorgängers. Das war das Urteil über den aktuellen Twingo seit seinem Start 2007. Ein bisschen vom Welpen-Charme des Ur-Twingo von 1993 soll der neue Modelljahrgang jetzt wieder bekommen, deshalb blickt er nun aus großen Augen unschuldig auf die Straße. Zusätzlich zur Kosmetik an Karosserie und Cockpit – außen mit neuen Scheinwerfern und Stoßfängern, innen mit neuen Polstern und Dekoren – bekommt der Twingo eine erweiterte Ausstattung: unter anderem mit Nebelscheinwerfern, Tempomat und Bordcomputer.
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ESP ist beim Basis-Twingo nicht serienmäßig an Bord. Wer es haben will, muss 300 Euro zahlen.
Bild: Angelika Emmerling
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Am 13. Januar 2012 startet der neue Twingo bei uns. Die Preise beginnen bei 9990 Euro für den 1,2-Liter mit 75 PS. Eigentlich, denn zum Start gibt es ein Einführungsangebot: Für 8990 Euro liefert Renault den 1,2-Liter inklusive Klimaanlage und CD-Radio. Fair kalkuliert – und deutlich unter dem Hauptkonkurrenten Up von VW. Der kostet mit 75 PS mindestens 10.450 Euro inklusive ESP. Klima und Radio gibt es im Paket für zusätzlich 895 Euro. Technische Daten Renault Twingo TCe 100 Gordini • Vierzylinder-Turbo, vorn quer • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 1149 cm3 • Leistung 75 kW (102 PS) bei 5500/min • max. Drehmoment 155 Nm bei 3500/ min • Vorderradantrieb • Fünfganggetriebe • Tank 40 l • 0–100 km/h 9,8 s • Spitze 185 km/h • EU-Mix 5,7 l Super/100 km • CO2 132 g/km • Preis 14.200 Euro.
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