Renault Twinz: Studie in Mailand

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Renault Twinz: Studie in Mailand

— 08.04.2013

Natürlich gut

Gemeinsam mit Designer Ross Lovegrove entwickelt Renault eine neue, naturnahe Designsprache. In Mailand gibt es nun die Studie Twinz zu sehen.

Renault präsentiert im Mailänder Designmuseum Triennale die Studie Twinz. Die Kreation soll "die neue Renault-Designstrategie unterstreichen" und ist vom 9. bis 14. April 2013 zu sehen. Vorher hatte Renault das Designerstück noch als "Ross Lovegrove" bezeichnet, denn der Industriedesigner hat bei der Entwicklung des 3,62 Meter kurzen Minis mit Elektroantrieb mitgewirkt. Vorbild für den neuen Look und die neue Technik ist die Natur. Lovegroves Studio hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Prinzipien der Natur zu erforschen und auf eine neue Designsprache zu übertragen. Renault erhofft sich dadurch "mehr Aufmerksamkeit und Verständnis für diese Phänomene und ihre aktuellen Auswirkungen".

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Wie das bei coolen Studien nun mal so ist: Die B-Säule ist futsch, was den Einstieg immens erleichert.

Gegenläufig angeschlagene Türen und der Verzicht auf die Mittelsäule erleichtern den Einstieg in den futuristischen Innenraum, der stark von modernem Möbeldesign geprägt ist. Vielleicht steht der Twinz deshalb auf einer Möbelmesse. Der blaue Lack zitiert die monochrom-blauen Bilder des Malers Yves Klein. Die Form soll an den kastigen Renault 5 und den ersten Twingo erinnern, die quitsche-grün lackierten 18-Zoll-Räderan an wachsende Bäume oder Korallen. Auf die Aerodynamik hat Renault besonderen Wert gelegt, der Kühlergrill kanalisiert gezielt den Fahrtwind und verringert Luftwirbel an der Wagenfront. Den gleichen Effekt erzielt der aerodynamisch gestaltete Stoßfänger am Heck.

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Die Designer arbeiten viel mit LEDs und geben dem Twinz damit eine unverwechselbare Optik.

Bei voller Beleuchtung strahlt der Twinz wie ein Weihnachtsbaum: Sämtliche Lichtquellen und die Hauptscheinwerfer sind in LED-Technik ausgeführt. Zusammen mit angedeuteten "Augenlidern" wirkt der Franzose, als würde er lächeln. Ein Band aus LED-Leuchten zieht sich auf beiden Fahrzeugseiten von der Front bis ins Heck. Auch in das schichtweise aufgebaute Glasdach sind LEDs integriert, sie sollen bei den Insassen für gute Laune sorgen. Die Außenspiegel sind durch Kameras ersetzt, ein durchsichtiger Heckspoiler sorgt für zusätzlichen Anpressdruck auf der Hinterachse.

Innen finden vier Erwachsene Platz, nicht zuletzt, weil die Batterien für den E-Antrieb im Unterboden verstaut sind. Die Sitzposition rückt dadurch nach oben, das verbessert die Übersicht. Die Sitze selbst sind klein und leicht, die grünen Sitzrahmen scheinen direkt aus dem Kabinenboden zu wachsen und sind mit LEDs beleuchtet. Statt eines konventionellen Instrumententrägers verfügt der Twinz über einen zentral angeordneten Touchscreen-Monitor im Stil eines Tablet-Computers, über den sich alle wichtigen Fahrzeugfunktionen regeln lassen. Das sieht nicht nur futuristisch aus, sondern bringt vor allem Platz für die Insassen. Dass der Renault Twinz in Serie geht, ist unrealistisch. Er ist eine Fingerübung der Designabteilung – mit Ausblicken in die nicht allzu ferne Zukunft.

Autoren: Maike Schade,

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