Renault-Weltneuheit

Renault-Weltneuheit

— 27.08.2002

Airbag für den Po

Wir kennen den Front-, den Seiten- und den Kopf-Airbag. Renault präsentiert jetzt eine weitere Variante: den Sitz-Airbag.

Renault hat einen so genannten "Anti-Submarining-Airbag" entwickelt. Der steckt in der Sitzfläche vom Fahrer- und Beifahrersitz. Bei einem Unfall soll er das Durchrutschen (Submarining) unter dem Gurt und damit schwerwiegende Verletzungen im Beckenbereich verhindern. Die Franzosen präsentieren die Neuentwicklung erstmals im neuen Mégane. Premiere: Ende September 2002 auf dem Pariser Autosalon.

Das Luftkissen besteht aus zwei dünnen Metall-Blechen (Dicke: 0,3 Millimeter), die miteinander verschweißt sind. Laut Renault entsteht so ein geschlossener Behälter mit einem Volumen von vier bis fünf Litern in ausgelöstem Zustand. Bei einer Kollision bläst zunächst ein Gasgenerator den Metall-Airbag auf. Dieser drückt von innen gegen das Sitzpolster und verformt die Sitzfläche. Eine Ausgleichsöffnug hält den Druck im Innern des Kissens während des Aufpralls konstant. So soll der Airbag für eine günstige Sitzposition sorgen und die Kräfte, die auf den Bauch und den Lendenbereich einwirken, verringern.

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