Renault Wind in Genf 2010: Update!

Renault Wind auf dem Genfer Autosalon 2010: Update!

— 02.03.2010

Kleiner Renault-Roadster

2004 präsentierte Renault erstmals die Studie Wind. Was aus ihr geworden ist, zeigt Renault sechs Jahre später auf dem Genfer Autosalon 2010: ein knackiger Klappdach-Roadster für rund 15.000 Euro. Erste Fahrfotos!

2004 sorgte Renault in Genf mit einer Roadster-Studie für Aufsehen: Wind hieß der kleine Flitzer, ausgesprochen modern gemacht und alles andere als ein laues Lüftchen. Seriennah nannten die Franzosen die Fingerübung, die dann wieder in den Schubladen des Unternehmens verschwand. Sechs Jahre später nimmt Renault einen zweiten Anlauf, dieses Mal kommt die Serienversion des Wind zur Weltpremiere auf den Genfer Autosalon 2010. Und die hat mit dem einstigen Luftikus nicht mehr viel gemein. Immerhin teilen sich beide die kompakten Abmessungen: Der neue Wind ist genau wie die Studie 3,83 Meter kurz.

Sonderseite: Die Highlights auf dem Genfer Autosalon 2010

Der Wind ist mit 3,83 Metern Länge kurz und kompakt.

Auf den dritten (Not)-Sitz der Studie verzichtet Renault beim Wind 2010, der Roadster kommt als Zweisitzer klasssicher Prägung. Und mit einem elektrisch versenkbaren Klappdach, das den Franzosen-Mini in nur nur zwölf Sekunden entblättert. Flotter ist kaum ein anderes Klappdach-Mobil. Die innovative Dachkinematik ist nicht nur ausgesprochen schnell, sondern auch praktisch: Das Ladevolumen von 270 Litern ist bei offenem und geschlossenem Dach gleich. Zwischen den Dachholmen steht eine senkrechte Heckscheibe. Das geht zu Lasten der Optik: Im Abgang wirkt der Kleine etwas pummelig, die Sicht nach hinten wird von breiten C-Säulen getrübt. Da helfen auch ein Heckspoiler und die Bumerang-förmigen Rückleuchten wenig. Ansonsten bleiben die Informationen zum Wind eher vage. Immerhin verspricht Renault einen günstigen Preis, bereits bei 15.000 Euro könnte es losgehen.

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Der Kofferraum schluckt 270 Liter, egal ob mit offenem oder geschlossenem Verdeck.

Die Front des Wind nimmt deutliche Anleihen beim Twingo, auf dessen Plattform er auch rollt. Einst geisterte auch der Name Twingo CC durch die Modell-Historie, da wird klar, woher die Technik für den offenen Renault kommt. Die Gürtellinie steigt nach hinten steil an und wird mit zwei Sicken auf Dynamik getrimmt. Auch die Motoren wird der Twingo beisteuern, der 1,2-Liter-Turbo mit 100 PS würde schon reichen, die Sturmgarantie würde der 1,6-Liter mit 133 PS aus dem Twingo RS bringen. Frischer Wind also in einer Klasse, in der die Konkurrenz übersichtlich ausfällt. Denn der Nissan Micra C+C oder der Mitsubishi Colt CZC haben genau wie der Daihatsu Copen schon ein paar Jahre auf dem Buckel.

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