Renault Z.E. Concept in Paris

Paris-Studie Renault Z.E. Concept Paris-Studie Renault Z.E. Concept

Renault Z.E. Concept in Paris

— 02.10.2008

Rollende Thermoskanne

Renault verspricht mit der Studie Z.E. Concept maximale Energie-Effizienz. Das Elektroauto ist ein echter Sparkünstler, muss trotz Solarzellen aber regelmäßig an der Steckdose Strom tanken.

Und noch ein Elektroauto: Ähnlich wie Nissan mit dem Nuvu folgt auch Renault dem Umwelt-Trend und zeigt auf dem Pariser Salon 2008 eine Öko-Studie mit dem verheißungsvollen Namen Z.E. Concept. Das Kürzel steht für "Zero Emission", als Antrieb dient ein 70 Kilowatt starker Elektromotor. Solarzellen auf dem Dach speisen die Lithiumbatterie. Das reicht allerdings nicht zum Fahren, sondern nur für die Belüftung des Innenraums. Beim Parken in der Sonne laufen Ventilatoren mit Solarenergie und verhindern so ein zu starkes Aufheizen des Innenraums. Zum Aufladen der Lithium-Ionen-Batterie ist immer noch gewöhnlicher Steckdosen-Strom vonnöten – und bei dessen Erzeugung werden zurzeit noch Emissionen frei.

Die Karosserie ist isoliert wie eine Thermoskanne

Alles öko bei Renault: Im Z.E. Concept sehen Passagiere die Welt durch die grüne Brille.

Besonders ausgetüftelt ist die Karosserie, die nach dem Prinzip einer Thermoskanne funktioniert. Da Luft ein hervorragender Wärme-Isolator ist, haben die Franzosen eine doppelte Außenwand mit einem Hohlraum konstruiert. Eine getönte Verglasung hilft zusätzlich bei der Wärmedämmung. Auch Aerodynamik spielt eine wichtige Rolle: Anstelle von Außenspiegeln besitzt die Studie windschlüpfrige Kameras. Geschlossene Alufelgen sollen unnötige Turbulenzen verhindern. Und sollte der Batterie unterwegs mal der Saft ausgehen, haben die Franzosen im Kofferraum noch einen Elektroroller für den Notfall platziert, der auch über das Solardach geladen wird.

Autor: Jan Kretzmann

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