100 Jahre Opel 1999

Rettungsplan für Opel

— 14.05.2009

Treuhandmodell als Schutz

Die Bundesregierung will das Opel-Vermögen mit einem Treuhandmodell vor dem Zugriff von Gläubigern schützen. Voraussetzung dafür ist ein Investor mit einem vernünftigen Konzept.

Ein vorübergehendes Treuhandmodell für Opel ist nach Meinung der Bundesregierung eine mögliche Lösung zur Rettung des Autobauers. Voraussetzung dafür sei aber, dass es ein tragfähiges Konzept von
mindestens einem möglichen Investoren gebe, sagte Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) nach einem Spitzentreffen der Bundesregierung heute (14. Mai 2009) in Berlin. Damit solle Zeit für weitere Verhandlungen mit der Opel-Mutter General Motors (GM) über einen Einstieg potenzieller Investoren bei Opel oder bei GM-Europa gewonnen werden. Es wird erwartet, dass GM Anfang Juni in den USA Insolvenz anmelden muss.

Interessen wollen bis zum 20. Mai 2009 ihre Konzepte vorlegen

Mit dem Treuhandmodell soll Opel-Vermögen vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt werden. Fiat und der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna gelten als die aussichtsreichsten Kandidaten für ein Zusammengehen mit Opel. Nach Angaben von Guttenberg wollen sie bis zum 20. Mai Konzepte vorlegen. Zu Details der möglichen Treuhandlösung wollte Guttenberg sich zunächst nicht äußern. Zuvor hatte die "Rheinische Post" gemeldet, der Bund könnte die Opel-Anteile aus dem GM-Konzern vorübergehend selbst übernehmen und treuhänderisch verwalten. Dies solle zusammen mit einem Bankenkonsortium geschehen, an dem auch die staatliche Bank KfW beteiligt sein könnte.

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