Rimac Concept One: Sitzprobe

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Rimac Concept One: Sitzprobe

— 15.11.2013

Im teuersten E-Auto der Welt

Das Concept One ist das schnellste, stärkste und teuerste E-Auto der Welt. 2015 soll es in Serie gehen. autobild.de hat schon jetzt Platz genommen.

Video: Rimac Concept One

Erste Fahrt im E-Sportler

Für genug Geld macht er alles. Einen rosa Elektro-Jet mit Plüschausstattung würde Mate Rimac sogar bauen, wenn die Bezahlung stimme. Nur Sprücheklopferei? Nein, der 25 Jahre junge Kroate hat bereits gezeigt, wozu er im Stande ist. Noch lange vor dem Tesla Model S oder dem Mercedes SLS Electric Drive präsentierte er auf der IAA 2011 seinen Supersportler, das Concept One. Ein Konzept, das nach zwei Jahren Entwicklungs- und Bauzeit voll funktionsfähig ist, wie das Video beweist. Sein elektrischer Antrieb leistet 1088 PS und katapultiert den Carbon-Flitzer in 2,8 Sekunden auf 100 km/h. Kostenpunkt: eine Million Dollar. Geplanter Serienstart: 2015.

Sitzproben, Fahrberichte und Vergleiche auf autobild.de Test

Mehr Bilder und Infos zum Rimac Concept One finden Sie in der Motor Revue 1/2014, ab sofort im Handel!

Die zwei Türen zum Cockpit öffnen sich durch Handauflegen. In dem kleinen Dreiecksfenster hinter den schmalen B-Säulen sind Sensoren, die auf Körperwärme reagieren und den Wagen entriegeln. Sicherlich futuristisch, aber noch nicht ausgereift und diebstahlsicher. So kann jeder, der den Trick kennt, ins Innere gelangen. Daher wird die Serienversion nur auf registrierte Fingerabdrücke reagieren. So wie beim neuen iPhone 5s. Um in die Fahrgastzelle zu gelangen, müssen sich Menschen über 1,80 Meter tief verbeugen. Weniger als 1,10 Meter ist das Concept One flach. In der Serie wird es etwas mehr Luft nach oben geben. Auf dem Sitz angekommen, thront man nur wenige Zentimeter über dem Asphalt. Die dünn aufgepolsterten Ledersportsitze werden auf Wunsch an Fahrer und Beifahrer angepasst.

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Hausgemacht: Die kleine kroatische Firma Rimac stellt fast alle Teile in Eigenproduktion her.

Auf dem Armaturenträger spielt Zukunftsmusik. Statt Seitenspiegel zeigen kleine Kameras und Monitore neben den Türen, was hinten vor sich geht. Gleiches gilt für den Rückspiegel zwischen den Sonnenblenden, ebenfalls ein Bildschirm. Tacho, Drehzahlmesser und Ladestände der Batterie erstrahlen wie Radaranzeigen hinter dem griffigen Sportlenkrad. Die Mittelkonsole dominiert ein Touchscreen. Wie im Tesla Model S lassen sich darüber diverse Fahrzeugeinstellungen vornehmen. Beachtlich: Die kleine Firma Rimac von Mate Rimac entwarf Hard- und Software in Eigenregie. Nichts soll wie bei anderen Sportwagen von bekannten Zulieferern kommen. Mate Rimac orientiert sich an der Einzigartigkeit von Koenigsegg und Pagani. Ein R8 mit Audi-Schaltern ist ihm nicht exklusiv genug. So baut die knapp 40 Mann starke kroatische Truppe Rahmen und Karbonverkleidung selbst, fräst die Schalter sowie Pedalerie. Mit dem gewünschten Effekt: Bis auf Scheibenwischer- und Blinkerbedienteil wirkt alles einzigartig und neu, so wie das gesamte Concept One.
Robin Hornig

Fazit

Beeindruckend, was die Kroaten auf die Räder gestellt haben. Das Concept One zeigt eine neue Generation von Supersportwagen, die um den Elektroantrieb herum gebaut werden. Bleibt zu hoffen, dass viel davon in Serie geht und später auch in erschwinglichen Fahrzeugen Einzug hält.

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