Rinspeed BamBoo von Rizzi in Genf

James Rizzi Rinspeed BamBoo Studie Genf 2011

Rinspeed BamBoo von James Rizzi: Genfer Salon 2011

— 03.01.2011

Künstlerische Freiheit

Der Beitrag von Rinspeed zum Genfer Salon heißt BamBoo. Jetzt hat Pop-Art-Künstler James Rizzi den BamBoo bemalt. So wird der Öko-Buggy zum echten Kunstobjekt.

Frank M. Rinderknecht versteht sich als Visionär. Und das zeigt er uns seit 1992. Seitdem enthüllt der Rinspeed-Chef jedes Jahr eine neue Studie auf dem Genfer Autosalon. Seien es tauchende Autos wie der sQuba aus dem Jahr 2008 oder Elektro-Minis wie der UC auf dem Genfer Salon 2010. Im kommenden Jahr (Genf 2011) ist der Schweizer beim Heimspiel wohl in Strandlaune, denn sein neuestes Baby heißt BamBoo und besteht teilweise aus Bambusfaser. Zu bestaunen vom 3. bis 13. März 2011 in den Messehallen zu Genf. Nomen est omen auf den ersten Blick: Im Innenraum bestehen verschiedene Elemente aus Bambusfaser. Weil der BamBoo im Vergleich zu anderen Rinspeed-Studien schon fast zu einfach wirkt, hat sich Rinderknecht Verstärkung ins Boot geholt: Pop-Art-Künstler James Rizzi hat das aufblasbare Dach der Schweizer Holzklasse bemahlt – wie üblich kunterbunt. Der typische "Rizzi-Bird" findet auch seinen Platz. Er lässt sich am Überrollbügel je nach Laune der Insassen in seiner Farbe verändern und soll so ein Signal an die Umgebung senden. Grün bedeutet den Passanten laut Rinspeed: "Ich habe Lust auf Kontakt. Wo also ist die nächste Party?"

Zum Rinspeed UC? auf dem Genfer Autosalon 2010

Der Rinnspeed BamBoo soll mit "klarer Ästhetik in reinster Form" den Betrachter begeistern.

Gleichzeitig soll die Mischung aus Strandbuggy und Golfcar beim Betrachter sommerliche Gefühle wecken – ein fast schon philosophischer Ansatz. Rinderknecht bezeichnet den BamBoo gar als "Reminiszenz an die 70er Jahre, an Südfrankreich und St. Tropez". Schampus trinken mit Playboy Gunther Sachs und der Bardot am Steuer als Assoziation? Klingt ziemlich weit hergeholt. Viel Zusatzinfos liefert uns Rinspeed nicht, nur dass das Strandmobil mit Elektroantrieb sauber unterwegs ist und ein an Bord mitgeführtes faltbares Zweirad für das letzte Stück ans Meer ebenfalls einen elektrischen Helfer eingebaut hat. BamBoo soll die Menschen vom Höchstgeschwindigkeitsrausch befreien und mit "klarer Ästhetik in reinster Form" beglücken. Wir warten auf die Reaktionen in Genf.

In der Galerie: Die Rinspeed-Studien der der vergangenen Jahre

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