Rinspeed iChange in Genf 2009

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Rinspeed iChange in Genf 2009

— 16.02.2009

Freie Sitzwahl

Schon wieder so ein verrücktes Ding vom Schweizer Frank Rinderknecht. Rinspeed zeigt auf dem Genfer Salon 2009 den iChange. Einen sportlichen Verwandlungskünstler mit Elektromotor und über 200 PS.

Auf dem Genfer Salon 2008 staunte das Messepublikum über den Rinspeed Squba, ein zehn Meter tief tauchendes Amphibien-Auto mit Sportwagen-Genen. Für die 2009er-Messe am Lac Léman  (5. bis 15. März 2009) hat der Schweizer Frank Rinderknecht schon wieder so eine tollkühne Studie am Start: den Elektro-Sportler iChange, der als "1-2-3-Sitzer" für Aufmerksamkeit sorgen soll. Im Gegensatz zu anderen Autos, die stets ihr ganzes Blechkleid mit sich herumtragen, um notfalls bis zu sieben Personen Platz zu bieten, setzt der iChange auf eine adaptive Karosserie. Die "stromlinienförmige Regentropfen-Form" des iChange kann je nach Bedarf per Knopfdruck von einem bis auf drei Sitze konfiguriert werden. "Das Heck öffnet sich für zwei weitere Sitze wie von magischer Hand", erklärt der Hersteller. So soll sich der iChange von einem reinrassigen Sportwagen in einen kompakten Sport-Van verwandeln können.  Frank Rinderknecht über seine neueste Kreation: "Wir haben ein extrem flexibles Fahrzeug auf die Räder gestellt und dabei die Themen der Variabilität und des sich laufend ändernden Energiebedarfs konsequent zu Ende gedacht."

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Seine Energie bezieht der iChange aus drei Lithium-Ionen-Akkus, die an einer herkömmlichen Steckdose in rund drei Stunden aufgeladen werden können. Angetrieben von einem Elektromotor mit 204 PS und 370 Nm Drehmoment beschleunigt die nur 1,03 Meter flache und 4,28 Meter lange Studie auf bis zu 220 km/h. Von 0 auf Tempo 100 vergehen laut Datenblatt nur 4,2 Sekunden. Das klingt sehr vielversprechend und überaus sportlich, aber unter Einsatz der vollen Leistung reicht eine Akku-Ladung lediglich für 90 Kilometer Strecke. Da hilft es auch nicht, dass der Wagen nur 1050 Kilogramm auf die Waage bringt und mit seiner tropfenförmigen Karosserie geradezu durch den Fahrtwind schlüpft. Apropos Karosserie: Der iChange hat keine Türen. Stattdessen klappt die gesamte Dachpartie elektrisch nach vorne, um den Einstieg zu ermöglichen.

Die Passagiere des iChange müssen auf Annehmlichkeiten nicht verzichten

Hauptsache sparsam: Luxus im iChance darf nur wenig Energie verbrauchen.

Im Innenraum müssen die Passagiere trotz des Energiesparkonzepts der Studie nicht auf Luxus und die üblichen Annehmlichkeiten des Autofahreralltags verzichten. Allerdings ist im iChange alles der Energieeffizienz untergeordnet. Das Infotainmentsystem der nächsten Generation zeichnet sich dank innovativer Prozessor-Technologie durch minimalen Stromverbrauch aus. Das Gleiche gilt für das besonders leichtgewichtige Audiosystem, das "exzellenten Sound" mit einem Minimum an Energiebedarf kombinieren soll. Besonders umweltschonend erfolgt auch die Routenführung der Navigation: Das System berechnet die energiefreundlichste Strecke und führt dann in 3D-Optik ans Ziel. Und damit auf der Sparfahrt niemand friert, gibt es im iChange sowohl eine elektrische als auch eine Brennstoffheizung – mit einem 3,5 Liter kleinen Tank hinterm Nummernschild. Beide Systeme sind natürlich auf die spezifischen Anforderungen in Elektrofahrzeugen zugeschnitten.

Hier geht es zur Sonderseite über den Genfer Salon

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