Rinspeed zaZen

Studie Rinspeed zaZen

Rinspeed zaZen

— 16.12.2005

Mit vollem Durchblick

Rinspeed-Studien verdienen immer ihren Namen: In Genf zeigen die Schweizer den zaZen – automobile Erleuchtung auf Porsche-Basis.

Zen – der buddhistischen Lehre entliehen – ist eine besondere Form von Erkenntnis. Zu ihr gelangt nur, wer bereit ist, vorgeprägte Vorstellungen loszulassen. So kündigt Rinspeed das Concept Car zaZen für den Genfer Salon 2006 an, ein Auto ganz in der Tradition abgehobener Ideen a là Senso. Und die Schweizer lassen tatsächlich fast sämtliche vorgeprägten Vorstellungen ganz weit hinter sich.

Nehmen wir nur einmal das Dach: Statt festem Stahlblech wölbt sich eine transparente Kuppe aus Makrolon tropfenförmig über die Passagiere. Auf Knopfdruck wird das Material undurchsichtig und schützt vor allzu neugierigen Blicken. Diese elektrisch schaltbare Transparenz ermöglicht es zudem im Innenraum, überflüssige Tasten und Displays am Armaturenbrett einfach auszublenden. Der Fahrers soll sich auf das Wesentliche konzentrieren. Da lenken auch allzu gemütliche Polster nicht ab. Im Gegenteil, das Gestühl besteht aus gläsernen Kunststoff-Sitzschalen. Immerhin darf es außen etwas weniger nüchtern sein: Millionen kleiner Swarovski-Kristalle glitzern auf dem Polyurethan-Klarlack, dem Rinspeed Selbstheilungkräfte zuschreibt.

Bei soviel Avantgarde mag es beruhigen, daß es unter dem Blech in Sachen Antriebstechnik fast gewöhnlich zugeht. Die Studie auf Basis des Porsche 911 Carrera S vertraut auf den bekannten 3,8-Liter-Sechszylinder. Allerdings können die 355 PS auch mit Erdgas zum Leben erweckt werden. Was übrigens nicht nur der Studie in Genf vorbehalten bleiben soll: Rinspeed denkt über eine exklusive Kleinserie des zaZen nach.

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