Rover-Krise

Rover-Krise

— 25.04.2005

Automobile Leichenschau

Rover ist zwar pleite, doch gerade das lockt Käufer aus Indien, Iran, Rußland und China an.

Mehrere ausländische Firmen zeigen mittlerweile Interesse am Pleite gegangenen britischen Autobauer MG Rover. Nach Angaben des Insolvenzverwalters Tony Lomas haben sich mögliche Käufer aus Südostasien, dem Nahen Osten, Indien, Rußland und China gemeldet.

Wie britische Medien berichteten, sollen sich darunter auch die zwei größten iranischen Autoproduzenten Iran Khodro und SAIPA befinden. Iran Khodro baut Peugeot-Autos unter Lizenz, die Firma dementierte allerdings Kaufabsichten. Ein Sprecher von SAIPA sagte in Teheran, sein Unternehmen sei nur an Teilen von Rover interessiert.

Die Insolvenzverwalter hatten vor gut einer Woche das Ende von MG Rover verkündet und 5000 von 6000 Beschäftigten entlassen. Schon Tage zuvor war das Hauptwerk in Birmingham stillgelegt worden. Dies geschah im Anschluß an gescheiterte Übernahmeverhandlungen mit dem chinesischen Staatsunternehmen SAIC.

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