RS 3 gegen Evo X und WRX STi: Vergleich
— 23.12.2011Perfektion trifft Emotion
Audi baut seine Quattro-Offensive weiter aus und wildert mit dem RS 3 nun direkt im Jagdrevier von Evo und STi. Doch wer diese Rallye-Ikonen herausfordert, der sollte auch schotterfest sein.
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Das Hauptaugenmerk gilt längst massenkompatibler Stangenware. Colt oder Trezia, das ist jetzt die Frage. WRX STi und Lancer Evo X kämpfen derweil ums Überleben. Sie sind die letzten ihrer Zunft, waschechte Rallye-Ableger von herrlich anachronistischer Machart. Ihre Stärken sind unbestritten, ihre Schwächen ebenso unbestreitbar: grenzwertige Optik, trostloses Mobiliar, massive Trunksucht. Chancen auf Genesung? Nahe null! Der Tag wird kommen, an dem sie von der Effizienzwelle überrollt werden. Doch kampflos ergeben werden sie sich deshalb noch lange nicht. Noch einmal bäumen sie sich auf, machen Front gegen einen, der nicht nur in ihrem ureigenen Revier herumtoben, sondern auch noch alles besser können will. Wobei weniger die strategische Ausrichtung des Audi RS 3 als vielmehr seine Erbanlagen provozieren.
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Rein formal gehört er zum gehobenen Mittelstand. Braves Fünftürer-Layout, vornehmes Ambiente, maßgeschneidertes Spoilerwerk. Da kann er noch so grimmig mit seinen LED-Winkeln linsen, die Nummer mit dem Rallye-Erbe kauft man ihm nicht ab. Doch genau darum geht es; der RS 3 zitiert seine rallyegiösen Ahnen nicht einfach, er transformiert deren Erbe zu 100 Prozent in die Neuzeit. Trotz Turbo-Fünfzylinder und quattro ist er sich für ausgetretene Schotterpisten längst viel zu schade. Wobei er sich – quattro sei Dank – keineswegs vor niedrigen Reibwerten fürchten müsste. Seine Lamellenkupplung verteilt das Drehmoment nahezu stufenlos zwischen Vorder- und Hinterrädern, reagiert im Bedarfsfall nicht nur innerhalb von Sekundenbruchteilen, sondern agiert in bestimmten Situationen auch präventiv.
Fahrdynamik pur
Darüber hinaus bremst eine elektronische Differenzialsperre entlastete Räder gezielt ein. Beste Voraussetzungen also, um den sonoren Fünfender gekonnt in Szene zu setzen. 2,5 Liter Hubraum, 1,2 Bar Ladedruck und Drehzahlreserven bis über 7000 Touren. Kurzum: ein Paradebeispiel für gelungenes Downsizing. 450 Nm als Dauerhoch, 340 PS als Gipfelplateau. Die Fußspitze justiert den Ladedruck, die Finger flippern durchs DSG-Siebengangmenü. Per Launch-Control in 4,6 Sekunden auf 100, dank ABS in 36 Metern auf null. Leichter kann man Fahrdynamik kaum servieren. Auch der Mitsubishi unterstützt seinen Piloten mit einer Start-Funktion, wirkt im Vergleich zum Audi aber erschreckend handzahm.
Schläfrig auf Asphalt
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| Fahrzeugdaten | Audi | Mitsubishi | Subaru |
|---|---|---|---|
| Motor | R5, Turbo | R4, Turbo | B4, Turbo |
| Einbaulage | vorn quer | vorn quer | vorn längs |
| Ventile/Nockenwellen | 4 pro Zylinder/2 | 4 pro Zylinder/2 | 4 pro Zylinder/4 |
| Hubraum | 2480 cm³ | 1998 cm³ | 2457 cm³ |
| Bohrung x Hub | 82,5 x 92,8 mm | 86,0 x 86,0 mm | 99,5 x 79,0 mm |
| Verdichtung | 10,0:1 | 9,0:1 | 8,2:1 |
| kW (PS) bei 1/min | 250 (340)/5400-6500 | 217 (295)/6500 | 221 (301)/6000 |
| Literleistung | 137 PS/l | 148 PS/l | 122 PS/l |
| Nm bei 1/min | 450/1600-5300 | 366/3500 | 407/4000 |
| Antriebsart | Allrad | Allrad | Allrad |
| Getriebe | 7-Gang-Doppelkupplung | 6-Gang-Doppelkupplung | 6-Gang manuell |
| Bremsen vorn | 370 mm/innenbel. /gelocht | 350 mm/innenbel. | 326 mm/ innenbel. |
| Bremsen hinten | 310 mm/innenbel. | 330 mm/innenbel. | 316 mm/ innenbel. |
| Radgröße vorn – hinten | 8 x 19 | 8,5 x 18 | 8,5 x 18 |
| Reifengröße vorn – hinten | 255/30 R 19 – 225/35 R 19 | 245/40 R 18 | 245/40 R 18 |
| Reifentyp | MContinental Sport Contact 5P RO2 | Dunlop SP Sport 600 | Dunlop SP Sport 600 |
| Länge/Breite/Höhe | 4302/1794/1402 mm | 4505/1810/1480 mm | 4580/1795/1470 mm |
| Radstand | 2578 mm | 2650 mm | 2625 mm |
| Tankvolumen | 60 l | 55 l | 60 l |
| Serienfahrzeug ohne Extras | 49.900 Euro | 49.950 Euro | 51.500 Euro |
| Messwerte | Audi | Mitsubishi | Subaru |
|---|---|---|---|
| Beschleunigung | |||
| 0– 50 km/h | 1,6 s | 2,1 s | 1,6 s |
| 0–100 km/h | 4,6 s | 5,5 s | 5,3 s |
| 0–130 km/h | 7,2 s | 9,0 s | 8,8 s |
| 0–160 km/h | 10,8 s | 13,8 s | 13,1 s |
| 0–200 km/h | 17,5 s | 24,9 s | 22,1 s |
| Viertelmeile | |||
| 0–402,34 m | 12,89 s | 13,84 s | 13,51 s |
| Höchstgeschwindigkeit | |||
| GPS-Messung | 250 km/h (abgeregelt) | 242 km/h (abgeregelt) | 255 km/h |
| Elastizität | |||
| 60–100 km/h im 4. Gang | 4,4 s | 4,4 s | 4,8 s |
| 80–120 km/h im 5. Gang | 5,6 s | 6,5 s | 6,4 s |
| 80–120 km/h im 6./7. Gang | 7,2/9,8 s | 9,7 s/ - | 10,4 s/ - |
| Bremsweg | |||
| 100–0 km/h kalt (Verzögerung) | 36,3 m (–10,6 m/s²) | 34,3 m (–11,3 m/s²) | 36,9 m (–10,5 m/s²) |
| 100–0 km/h warm (Verzögerung) | 36,0 m (–10,7 m/s²) | 34,8 m (–11,1 m/s²) | 35,9 m (–10,8 m/s²) |
| Testverbrauch | |||
| Ø auf 100 km | 10,6 l Super Plus | 13,6 l Super Plus | 13,1 l Super Plus |
| Reichweite | 560 km | 400 km | 460 km |
| Leergewicht | 1650 kg | 1601 kg | 1525 kg |
| Leistungsgewicht | 4,9 kg/PS | 5,4 kg/PS | 5,1 kg/PS |
| Zuladung | 485 kg | 439 kg | 455 kg |
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Der 07:55er STI vom Ring hatte anderen Motor, Turbo, Fahrwerk, Karosserie, Innenraum, EcuTek, Auspuff .... mit der Serie hat das nichts mehr zu tun. Das war kein "Pressefahrzeug", sondern eine Einzelanfertigung um Leute zu verarschen. Warum baut Subaru den STI denn nicht so oder nimmt die Serie? Ersteres unbezahlbar, letzteres Mist - wozu sonst der riesen Aufwand? Subaru muss seine Kunden wirklich für Saudumm halten.
Die deutschen Hersteller machen es vor. Pressefahrzeuge sind fast immer handverlesen und besonders gut "gewartet". Die von sport auto gemessenen Sturzwerte sind nur the tip of the iceberg. Von seriösen Tuner optimierte deutsche Premium-Fahrzeuge erreichen die Werte der Pressefahrzeug nicht etc.
Der "STI JAPAN" war ein in Handarbeit gefertigtes Einzelstück. Die vielen extrem kostspieligen Veränderungen zeigen wie mies die Serie ist - Motor, Turbo, Fahrwerk, Karosserie, EcuTek, Gewicht - alles war modifiziert. Kenner lachen noch heute über Subarus Verzweiflungstat - Fans kotzen. Subaru machte sich absolut lächerlich und den Absatz hat's nicht angekurbelt. Hier in D will keiner diesen Subaru Schrott. Schaut auf die Zahlen!
Die Antipathie gegen den STi scheint mir etwas übertrieben. Ich bin froh, dass es mit Subaru und Mitsubishi noch Abwechslung im grauen Auto-Einerlei gibt und nicht alle im Außendienstler-Look mit leuchtendem Schnurrbart rumfahren.
Wem es bei Schneefall allerdings nicht im Gasfuß juckt, sondern stattdessen erstmal an die Versicherung denkt, der sollte tatsächlich zu keinem der hier getesteten Fahrzeuge greifen! Zum Beeindrucken des Nachbarn reicht auch der A3 2.0 mit S-Line Paket. Den Schriftzug kann man ja abknibbeln.
Motor und Getriebe vor der Vorderachse? 8,20 Min auf der Nordschleife?
Der STI Japan Version hat mit einem 2 Liter Motor und 320 PS 7.55 min.
In USA kostet der STI 37'400 U$ mit geschmiedeten Felgen und Vollausstattung
Niemand mag euch darum kriegt ihre überteuerte 2.te Garnitur.
Extrabreite Schlappen verhindern Untersteuern = RS3 untersteuert nicht. Wie dumm muss man sein um dass zu glauben. 1000 Euro Reifen nach ein paar Runden Rundkurs ruiniert. Wirklich geiles Gefährt.
Entweder du hast du Geld zum Scheissen oder der Audi taugt dazu in den Kindergarten zu fahren.