Rückruf-Aktion

BMW 7er in die Werkstätten BMW 7er in die Werkstätten

Rückruf-Aktion

— 28.05.2002

BMW 7er in die Werkstätten

BMW muss 23.000 Autos seiner neuen 7er-Reihe nachbessern. Kraftstoffzufuhr und Drosselklappe machen Probleme.

Bei 15.000 neuen 7er BMW (Fertigungszeitraum September 2001 bis Anfang Mai 2002) kann es Probleme mit der Ansteuerung der Kraftstoffpumpe geben. "Im Extremfall kann der Wagen wegen Kraftstoffmangel stehen bleiben", erklärt BMW-Sprecher Alfred Broeder. Eine neue Software soll Abhilfe schaffen.

Weitere 8000 Fahrzeuge (Fertigungszeitraum September 2001 bis Ende 2001) sollen auf eine fehlerhafte Steuerung der Drosselklappe überprüft werden. "Das Problem könnte zu einer verminderten Leistungsfähigkeit führen. Die Höchstgeschwindigkeit würde plötzlich nur noch 120 km/h betragen", so Broeder auf autobild.de-Anfrage. Eine Gefährdung bestehe in beiden Fällen nicht. Die betroffenen Kunden werden von den Händlern angeschrieben.

BMW kommt der Rückruf teuer zu stehen: "Insgesamt haben wir 3,4 Millionen Euro für die Aktion veranschlagt", sagt Broeder. Bis Ende Mai 2002 hat der Münchner Konzern weltweit 32.000 neue 7er (735i und 745i) verkauft. Der Absatz des BMW-Flaggschiff liege damit höher als beim Start des Vorgängermodells. In Deutschland ist die Resonanz auf den Siebener eher verhalten: 787 Einheiten wurden im April 2002 abgesetzt. Zum Vergleich: Die Mercedes S-Klasse bringt es im gleichen Zeitraum auf 966 Einheiten, der Audi A8 auf 439. (autobild.de/dpa)



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