Ford Focus

Rückruf Ford Focus

— 27.05.2009

Kühlermodul kann streiken

Ford ruft 4800 Focus mit Dieselmotoren in die Werkstatt. Ein fehlerhaftes Kühlerlüfter-Modul kann im Extremfall überhitzen und benachbarte Bauteile in Brand setzen.

4800 Besitzer eines Ford Focus in Deutschland müssen eine Sonderschicht in der Werkstatt einplanen. Bei Diesel-Modellen (1.6 und 2.0 TDCi) aus dem Produktionszeitraum 1. Juni 2006 bis zum 25. Januar 2007 aus den Werken Saarlouis, Valencia und St. Petersburg kann ein fehlerhaftes Kühlerlüfter-Modul das Fahrzeug lahmlegen. Nach Angaben von Ford-Sprecher Isfried Hennen kann bei Fahrzeugen, die in Ländern gefahren werden, in denen in den Wintermonaten viel Salz gestreut wird, ein erhöhtes Korrosionsrisiko bestehen. In Extremfällen könnte das Salz bis in die Elektronik vordringen und zur Überhitzung des Moduls führen. Aufgrund der Überhitzung könnte sich in sehr seltenen Fällen das Modul sowie die umliegenden Kabel und Bauteile entzünden. Entdeckt wurde das Problem bei Routinekontrollen.

Um die Brandgefahr zu bannen, wird laut Ford ein Zusatzkabelstrang eingebaut, der die Spannungsversorgung zum Kühlerlüfter-Modul bei ausgeschalteter Zündung unterbricht. Außerdem wird ein Schutzschild angebracht, um das Modul vor Wassereintritt und Korrosionsbildung zu schützen. Der unfreiwillige Werkstatt-Aufenthalt dauert etwa eine Stunde und kostet die Halter nichts. Das Kraftfahrt Bundesamt ist bereits informiert und schreibt die Besitzer an.

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