Rückruf Nissan Qashqai

Rückruf Nissan Qashqai Rückruf Nissan Qashqai

Rückruf Nissan Qashqai

— 01.06.2007

Kinderkrankheiten

Mehrere mögliche Defekte zwingen mindestens 2589 Nissan Qashqai in die Werkstatt: Airbag, Schloss und Querlenker müssen überprüft werden.

Der Nissan Qashqai muss sich kurz nach seinem Marktstart einer gründlichen Nachuntersuchung unterziehen. Gleich vier Probleme können bei dem neuen Crossover auftreten. So besteht die Gefahr, dass sich der Seiten-Kopf-Airbag beim Entfalten an einer scharfen Kante aufschlitzt und nicht richtig öffnet. Betroffen sind in Deutschland 2589 Autos aus dem Bauzeitraum 4. Dezember 2006 bis 26. Februar 2007. "Zudem können die Querlenker hinten und vorne beschädigt sein. Dadurch lässt sich das Fahrzeug nicht mehr ordentlich manövrieren", sagte Nissan-Sprecher Michael Schweitzer auf Anfrage von autobild.de. Brechen könnten die Querlenker jedoch nicht.

Vier Probleme auf einmal: Nissan ruft in Deutschland 6922 Qashqai zurück.

Die Probleme mit dem Querlenker hinten betreffen in Deutschland 1607 Autos, die zwischen 12. Februar und 5. März 2007 gebaut wurden. Der vordere Querlenker muss bei 428 Fahrzeugen überprüft werden, deren Produktionszeitraum zwischen Marktstart und 7. Februar 2007 liegt. Die Halter werden nun über das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeschrieben. Eine weitere Serviceaktion betrifft das Heckklappenschloss des Japaners. "Aufgrund eines Fehlers an der Elektronik kann sich das Schloss plötzlich öffnen oder nicht mehr aufgehen", so Schweitzer. Daher müssen 2298 Qashqai, die zwischen dem Produktionsbeginn und 2. März 2007 gefertigt wurden, eine Ehrenrunde in die Werkstatt drehen. Die Fahrer dieser Autos werden direkt von Nissan angeschrieben.

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