Toyota Yaris 1.3 VVT-i Luna

Rückruf Toyota Yaris

— 28.01.2009

Gas-Gefahr am Gurt

Brandgefahr im Toyota Yaris. Weil sich Dämmmaterial am pyrotechnischen Gurtstraffer entzünden kann, rufen die Japaner in Deutschland 44.578 Autos in die Werkstatt.

So wird Sicherheit zum Bumerang: Weil sich das Dämmmaterial an der B-Säule beim Auslösen des pyrotechnischen Gurtstraffers entzünden kann, schickt Toyota in Deutschland 44.578 Yaris-Modelle in die Werkstatt. Weltweit sind sogar rund 1.280.169 Yaris betroffen. Wenn sich der pyrotechnische Gurtstraffer bei einem Unfall auslöst, tritt Gas aus, das wiederum im Extremfall den darunter befindlichen Kunststoff in Brand setzen kann. Zur Kontrolle müssen Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum November 2005 bis April 2007 unabhängig davon, ob sie in Europa oder Japan gebaut wurden. Die Halter werden vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg angeschrieben und in die Werkstätten gebeten.

Dort wird das Dämmmaterial aus der B-Säule entfernt und die Brandgefahr damit beseitigt. Das dauert etwa 20 Minuten beim Fünftürer, beim Dreitürer nimmt es 45 Minuten in Anspruch. Laut Toyota haben Tests ergeben, dass es durch das Weglassen des Materials nicht lauter im Fahrzeug wird.

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