Rückrufe für Golf, Punto und Jeep

Rückrufe für Golf, Punto und Jeep

— 25.04.2002

Chrysler, Fiat und VW bessern nach

112.000 Punto-Fahrer, 1000 Golf-Halter und Millionen Chrysler-Kunden bekommen dieser Tage Post. Wegen ihrer Autos.

Gefahr erkannt, Jeep tiefer gelegt: Nach der Kritik am heiklen Fahrverhalten des neuen Jeep Cherokee (AUTO BILD 48/01) und verbalen Ausweichmanövern des DC-Konzerns lässt Chrysler den Offroader nun tiefer legen. Vorn um 22, hinten um 19 Millimeter. Angeblich ist die Fahrwerkänderung nicht wegen Sicherheitsbedenken erfolgt. Stattdessen habe Chrysler herausgefunden, dass Cherokee-Eigner weniger oft ins Gelände fahren als angenommen ... Außerdem ruft Chrysler in den USA mehr als 1,1 Millionen Jeep zurück. Grund: Feuergefahr im Motorraum aufgrund ungünstig verlegter Ansaugrohre. Betroffen sind Wrangler (Jahrgang 2000 bis 2002), Cherokee (2000/2001) und Grand Cherokee (1999 bis 2002) mit Vierlitermotor. Ob auch Autos hierzulande betroffen sind, kann Chrysler Deutschland erst „in vier bis sechs Wochen“ sagen.

Fiat ruft derweil den Punto zurück. Wegen „anomaler Oxydation“ (Rost) an den Bremsleitungen tritt unter Umständen Bremsflüssigkeit aus. Außerdem können Lecks am Heizungskreislauf das Airbag-Steuergerät beschädigen. Mögliche Folge: Der Airbag zündet grundlos. Betroffen sind Punto der ersten Serie (1993 bis 95) – in Deutschland 112.000 Autos. Die Halter werden angeschrieben.

Wegen fehlerhafter ABS-Steuergeräte bessert VW die Modelle Golf, Bora und New Beetle nach. Betroffen sind nur Fahrzeuge des Bauzeitraumes März bis Juli 2001, die auf ausdrücklichen Kundenwunsch ohne ESP ausgeliefert wurden – bundesweit rund 1000 Stück. Der elektronische Fahrstabilisator ist bei Golf & Co seit Herbst 1999 Serie. Betroffene Halter werden angeschrieben.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.