Rundgang in Detroit, Teil 1 — 12.01.2010
Die Deutschen in Detroit 2010
VW New Compact Coupé, Ford Focus, Audi e-tron – die deutschen Neuheiten sind in Detroit angesagt. Denn sie sind klein, sparsam und machen trotzdem was her. Erster Messe-Rundgang.
Auf einen Blick: Die Stars der Detroit Auto Show 2010
Blicken wir auf die Modelle, die in Detroit Premiere feiern und diese Schrumpf-Hysterie auslösen. VW stellt die Hybrid-Studie New Compact Coupé auf Basis des Golf in Michigan vor. Sparsam durch einen Hybrid-Antrieb und mit einer Länge von 4,54 Metern durchaus in der Lage, die vierköpfige Familie von A nach B zu bringen. Die Studie ist sehr nah an der Serie dran. Mit 150-PS-Benziner und 27-PS-Elektromotor soll das Coupé 227 km/h schnell sein und im Schnitt nur 4,2 Liter Super verbrauchen. Der CO2-Ausstoß liegt bei 98 g/km. VW möchte sich auf der Detroit Auto Show ein Bild davon machen, ob das Auto vom amerikanischen Publikum angenommen wird.Messe-Rundgang, Teil 2: Die Amerikaner in Detroit
Der Audi e-tron II kommt 2014
Einen Kontrapunkt zu diesen eher braven Fahrzeugen bietet die Sportwagen-Studie e-tron II von Audi. Die ist deutlich kleiner (3,93 Meter) als die erste e-tron-Studie und soll ab 2014 als R3 losrollen. Mit zwei E-Motoren, Hinterradantrieb und 204 PS. Direkt daneben macht sich der neue A8 auf dem Audi-Stand breit, der zwar bereits im Dezember 2009 in Miami vorgestellt wurde, in Detroit jedoch seine Messepremiere feiert. BMW hat mit dem Concept ActiveE einen reinen Elektrosparer und mit dem Z4 sDrive 35is den aktuell stärksten Z4 im Messe-Gepäck. Und Mercedes zeigt der breiten Öffentlichkeit erstmals das neue E-Klasse Cabrio. Der lustig-luftige Mini Beachcomber Concept vervollständigt den Premieren-Reigen der Deutschen in der Motor City Detroit.
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Kommentare zum Artikel (19)
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Was mir zu diesem Audi E-Tron einfällt: Blender faszinieren nun mal, selbst wenn die Substanz immer fragwürdig ist. Der E-Tron, von dem es ja nur 1 Exemplar geben soll, schaffte es mit seinem Mercedes-/Aston-Martin-Verschnitt-Design damit prompt auf 2 Titelseiten. Das Konzept ist weitgehend wurscht bzw. wird nicht hinterfragt. Derweil rüstet BMW bereits seine 2. Flotte an Elektrofahrzeugen für den Praxiseinsatz, allerdings noch in alten Gewändern. Show steht ja nicht im Vordergrund bei seriöser Testarbeit. Bei Audi ist es umgekehrt.
Opel fahrzeuge werden solange sie noch zu GM gehören nicht in Detroit stehen, eher Opels mit anderen Markenzeichen siehe Buick. Und wenn ich höre das Audi und VW nix neues zeigen dann weiß ich auch nicht, da Mercedes auch alle gleich aussehen und BMW außer den 3er keine schönen Autos mehr baut.
Ich hoffe,das in Detroit demnächst auch verschiedene Opel-Fahrzeuge stehen.
Die Amis müssen sehen , dass es auch mit weniger Sprit geht.
Ein Zafira,ein Meriva, ein Astra Caravan würde den auch gefallen,wenn Sie denn da stehen würden.
Aber so weit sind wir noch nicht-das dauert noch einige Zeit !
die dicken plastikwinkel, an denen sich beim focus III die außenspiegel befinden, sind ja wohl ein scherz. zusammen mit dem rest der karosserie schlägt er in die gleiche "zwar total unübersichtlich, aber hauptsache stylisch"-kerbe wie der aktuelle fiesta. immerhin kann so der astra vielleicht den titel des unübersichtlichsten Kompaktwagens weiterreichen. dann doch lieber ein "lanweiliges" zweckdesign, schließlich ist die klasse die brot&butter-klasse der deutschen automobile.
Der kern des neuen Fokus ist englisch:
"The new Ford Focus was developed by a global team, led from Ford’s European small and medium vehicle center of excellence in Merkenich, near Cologne, Germany, with powertrain development led by a similar team at Ford’s technical center in Dunton, England."