Aufbruch-Stimmung bei Saab. Im Unternehmen und im Internet. Eine eigene Facebook-Gruppe hat das Design des künftigen Saab 9-1 auf eigene Faust entwickelt. Jetzt gibt's erste Bilder des neuen Hoffnungsträgers.
Von Stephanie Kriebel Wo man früher für teures Geld Marktforscher engagieren musste, reicht es heute oft aus, das Internet zu konsultieren. Von dort bekommt etwa
Saab jetzt Rückwind bei den Überlegungen zu einem möglichen Mini-Konkurrenten. Unter dem Gruppennamen
Saab 91 Support Group haben sich beim sozialen Netzwerk Facebook bereits über 1500 Fans der Schweden-Marke zusammengefunden, um Überzeugungsarbeit für die Entwicklung des Saab
9-1 zu leisten. Freundlicherweise lassen die Gruppenmitglieder nicht nur verlauten, dass sie sich dieses Auto sehr wünschen, sondern teilen auch gleich noch mit, wie es denn aussehen sollte. Allen voran Design-Student
Fabio Ferrante aus Italien. Von ihm kommen nämlich recht konkrete Design-Ideen für den erhofften 9-1.
Fahrbericht: So fährt sich der neue Saab 9-5
Besonders stolz sind die Facebook-Entwickler auf die Kombination aus Hauptscheinwerfern und Kühlergrill.
Der Entwurf misst 3,8 Meter in der Länge, ist 1,4 Meter hoch und 1,7 Meter breit. Inspiriert von Saab-Konzepten wie dem
9-X BioHybrid oder dem
Aero X, macht Ferrante um jegliche Retro-Anleihen einen großen Bogen. Besonders stolz ist er auf die Kombination aus Hauptscheinwerfern und Kühlergrill zu einer Einheit. Inwieweit Ferrante damit den Geschmack des neuen Saab-Chefdesigners Jason Castriota getroffen hat, bleibt abzuwarten. In jedem Fall ist von diesem, der vor seinem Dienstantritt bei Saab Flaschen und Rennboote entworfen hat, Ungewöhnliches zu erwarten. "Ich möchte wieder eine unverwechselbare Silhouette und Proportionen schaffen. Die neuen Autos müssen eine unverwechselbare Präsenz auf der Straße haben. Wir wollen keine 'Das-haben-wir-auch'-Marke sein, sondern etwas Einzigartiges anbieten.", verriet er jüngst im AUTO BILD-Interview.
25.07.2010 11:07Uhr
25.07.2010 10:34Uhr
Ja, deshalb fahren auch allerorten Qashqais herum. Die Kiste hat genau solch eine "überzeichnete" Karosserie und ich erinnere mich an das Aufheulen in den Foren - und? Das Auto ist erfolgreich.
Gleiches wird auch mit dem Nissan Juke passieren. Ich bin sicher, dass davon schnell sehr viele verkauft werden.
Insofern ist die Idee, den Saab unverwechselbar zu machen wohl ziemlich gut und ich hoffe die sind mutig genug, ihre neue Linie beizubehalten. Wenn der Wagen dazu praktisch ist, würde ich durchaus ins Grübeln kommen, ob das mein neuer Dienstwagen wird.
25.07.2010 09:45Uhr
24.07.2010 19:58Uhr
24.07.2010 17:44Uhr