Saab 9-3 Griffin

Saab 9-3 Griffin: Autosalon Genf 2011

— 24.02.2011

Neuer Name für den 9-3

Saab frischt den 9-3 weiter auf und spendiert dem Mittelklässler dabei sogar einen neuen Namen. Alle Varianten tragen künftig den Zusatz Griffin. Premiere feiert der frische 9-3 auf dem Autosalon Genf.

Saab feiert auf dem Genfer Autosalon 2011 begeistert das eigene Überleben. Ein Jahr Unabhängigkeit gilt es zu begießen. Deswegen versorgen uns die Schweden im Vorfeld der Messe mit allerlei Partyhäppchen. Der neueste Leckerbissen ist ein Schwung Fotos des 9-3, der sich künftig über den Namenszusatz Griffin freuen darf. Zwar gab es das letzte Facelift für den Mittelklässler erst auf dem Pariser Salon, aber Saab lässt sich nicht lumpen und modelliert munter weiter. Limousine, SportCombi, Cabrio und 9-3X kommen künftig in den Versionen Standard und Aero daher und präsentieren sich mit neuem, trapezförmigen Lufteinlass in den vorderen Stoßfängern. Die Scheinwerfer übernimmt der 9-3 von der 9-5 Limousine. An den vorderen Kotflügeln sitzen Griffin-Plaketten, Nebelscheinwerfer sind serienmäßig dabei. Instrumententafel, Schaltkulisse, Türen und Handschuhfach kommen mit Dekorelementen in Titanoptik daher. Alle Varianten der Sport-Limousine erhalten einen dezenten Heckspoiler. 16-Zoll-Leichtmetallräder sind jetzt serienmäßig, bei der Linie Aero und den XWD-Varianten sind es 17-Zöller.

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In der Benziner-Riege konnte der Verbrauch im Durchschnitt um vier Prozent gesenkt werden.

Neben den neuen Kleidern für die schnittige 9-3 Familie ist man in Schweden besonders stolz auf die Fortschritte in Sachen Verbrauch und CO2-Emission. So konnte der Diesel-Konsum des 9-3 TTiD SportCombi in der 130-PS-Version auf 4,5 Liter reduziert werden (vorher 4,6 Liter) und der CO2-Ausstoß beträgt nun noch 119 g/km. Noch deutlich fallen die verbesserten Werte im Benziner-Portfolio auf. Hier konnte der Verbrauch im Durchschnitt um vier Prozent gesenkt werden, gleichzeitig stieg die Leistung der verbauten Aggregate aber um bis zu 13 PS im Verhältnis zu den bisherigen Motoren. So wird der 150 PS starke 1.8t von einem nun 163 PS starken Turbo-Vierzylinder beerbt (320 Nm), die bisherige Topmotorisierung im 2.0T mit 154 kW wird von einem neuen Motor mit 220 PS und 350 Nm abgelöst. Beide neu eingeführten Motoren können sowohl in Kombination mit  Frontantrieb als auch für die XWD-Modelle mit Allrad geordert werden.

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Von der Independence Edition des Cabrios wird es nur 366 Exemplare geben.

Eine Independence-Editon des 9-3 Cabrio rundet die Party ab, ist gewissermaßen noch die Kirsche auf der Sahne. Da darf die Symbolträchtigkeit dann auch gerne mit der Keule verdeutlicht werden: Nur 366 Exemplare des Sondermodells werden produziert, eins für jeden Tag der neuen Autonomie plus einen weiteren Wagen für den Beginn des zweiten Jahres der Unabhängigkeit. Optisch kommt die skandinavische Freiheitsstatue in leuchtender Amber Orange Metallic-Lackierung daher. Unter die hintere Seitenscheibe der limitierten Sonderedition ist die jeweilige Nummer geätzt. Dazu gibt es unter anderem noch schwarze 18-Zoll-Leichtmetallräder, Ledersportsitze und ein Sport-Lederlenkrad. Motorenseitig stehen ein 1,9-Liter Turbo-Diesel mit 180 PS sowie der neue Zweiliter-Turbobenziner mit 220 PS zur Wahl. Alle Motoren sind mit Sechsgang-Automatik oder Schaltgetriebe kombiniert. Informationen zu den Preisen behält Saab noch für sich.

Autor: Stephanie Kriebel

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