Saab 9-3 Sport Limousine 2.0 T Aero

Saab 9-3 Sport Limousine 2.0 T Aero Saab 9-3 Sport Limousine 2.0 T Aero

Saab 9-3 Sport Limousine 2.0 T Aero

— 25.08.2003

Aero flott

Mit 210 PS und einer Spitze von 235 km/h zählt der neue 9-3 Aero zu den Himmelstürmern seiner Klasse.

Der Aero besitzt Grips wie seine Fahrer

Saab-Fahrer(innen) hören gern auf ihren Beifahrer. Auf die weiche, männliche Stimme aus dem Navigationssystem (Saab Infotainment Plus, ab 2200 Euro), die so soft ist wie ein Tempo-Taschentuch mit Aloe vera. Der Mann aus dem Navi kommt ohne Umschweife ans Ziel – manchmal sogar ohne die Adresse vorher zu kennen: Museen, Bowlingbahn, Skigebiete und Golfplätze sind im Computer gespeichert – so viele Sonderziele kennen nur wenige Systeme.

Der Aero besitzt Grips wie seine Fahrer, die – laut Saab-Statistik – oft als Arzt, Architekt oder Anwalt arbeiten. Für die Sport Limousine mit 2,0-Liter-Vierzylinder-Motor brauchen Passagiere nicht nur Kopf, sondern auch Bauch und viel Gefühl im Gasfuß.

Denn das Topmodell der 9-3-Serie mit tief gezogener Frontschürze, Heckspoiler und Nüstern im Kühlergrill teufelt bei spätestens 2500 Umdrehungen pro Minute los. Ein Fußtipp aufs Gaspedal, und der Turbolader beatmet den 210-PS-Motor still und heimlich – aber außerordentlich erfolgreich.

Hart abgestimmtes Fahrwerk, gute Sitze

Die Ladedruckanzeige schlägt nach rechts aus, schon marschiert der Aero flott los. Wenn's sein muss, bis zu 235 km/h. Bei solchen Sprints zuckt auch die Tanknadel schneller nach unten, als es dem Fahrer lieb ist. Im Schnitt verbraucht der Schwede mit Genen des Opel Vectra 12,6 Liter, bei kurzatmigen Autobahn-Ausflügen jagt der Motor massige 19 Liter Super plus durch die Benzinleitung.

Spätestens dann drückt es die Fahrer in die Sitze, die sich wie ein maßgeschneiderter Anzug um Schultern, Po und Oberschenkel legen. Saabs Sitze sitzen auch dann perfekt, wenn das hart abgestimmte Fahrwerk bei Unebenheiten im Asphalt sauer aufstößt.

Trotzdem darf diese Komforteinbuße dem Saab nicht angekreidet werden, denn bei einem Sportfahrwerk sollte der Pilot auf reduzierten Fahrkomfort eingestellt sein. Das hakelige Sechsganggetriebe braucht dagegen niemand hinzunehmen.

Technische Daten, Ausstattung und Preis

Auf Knopfdruck schalten die Instrumente auf Nachtbetrieb um – dieses Night Panel zeigt dem Fahrer nur noch wesentliche Infos, damit er bei Dunkelheit nicht abgelenkt wird. Dieses System setzten Ingenieure zunächst im Flugzeug ein. Eine himmlische Erfindung quasi.

Wie gefällt Ihnen der Saab 9-3 2.0 T Aero?

Spätestens beim Design von neuen Autos scheiden sich bekanntlich die Geister. Ob ein Auto letztendlich ankommt, das wissen nur die Verbraucher selbst – also Sie. Deshalb ist uns Ihre Meinung wichtig: Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, und vergeben Sie eigene Noten für den oder die Test-Teilnehmer. Den Zwischenstand sehen Sie direkt nach Abgabe Ihrer Bewertung.

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