Saab 9-X BioHybrid Concept

Saab 9-X BioHybrid Concept Saab 9-X BioHybrid Concept

Saab 9-X BioHybrid Concept in Genf

— 03.03.2008

Schwedisch rein

Hier kommt ein spektakulärer Ausblick auf die künftige Kompaktklasse von Saab: 9-X BioHybrid Concept heißt der saubere Schwede, der in Genf BioPower-Turbo mit E-Motor verbindet.

Saab weist mit der Studie 9-X BioHybrid Concept auf dem 78. Genfer Auto-Salon den Weg in eine saubere Zukunft. Die Schweden kombinieren einen Biofuel-Motor samt Turboaufladung mit einem Hybrid-Paket und schaffen so deftige Leistungsdaten bei minimalem Verbrauch. 200 PS Systemleistung soll der Turbo im Biothanol-Betrieb samt Batterie aus nur 1,4-Litern Hubraum holen und dabei nur 105 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Das entspräche einem Verbrauch von 6,2 Litern Bio-Kraftstoff auf 100 Kilometer. Dabei ist der Schwedenkeil keineswegs träge: Immerhin 217 km/h Spitze gibt Saab an, der Spurt auf 100 km/h soll gerade mal 7,9 Sekunden dauern. Im reinen Benzinbetrieb ist der Schwede ein wenig langsamer, zudem steigt der CO2-Ausstoß, weil Super-Kraftstoff nicht so sauber verbrennt wie Bio-Ethanol. Dazu wurde die Aerodynamik ganz auf Sparsamkeit getrimmt: Bei Geschwindigkeiten über 70 km/h fährt der Dachspoiler ebenso automatisch aus wie ein Unterbodendiffusor, der zuvor im Heckstoßfänger verborgen war. Bei starken Bremsmanövern aus mehr als 100 km/h stellt sich der Heckspoiler auf und erhöht so den Anpressdruck auf die Hinterachse. Gleichzeitig verstärkt ein Reflektor das Licht der dritten Bremsleuchte.

Licht als Designhilfe im Innenraum

Extrem kräftige Formen auch am Heck: Der Öko-Saab wirkt wie aus einem Guss.

Optisch nimmt das BioHybrid Concept Anleihen bei früheren Studien wie dem Aero X. Mit seinen Rädern im Turbinen-Look, sehr kurzen Karosserieüberhängen und der gewölbten Dachlinie geraten die Proportionen des Dreitürers sehr sportlich. Gleichzeitig soll die gestreckte Dachlinie neben besserer Aerodynamik auch mehr Platz für die Fondpassagiere bringen. Weder Türgriffe noch Außenspiegel sind sichtbar, im Dach schlummert eine Solarzelle zum Aufladen der Hybrid-Batterie. Innen präsentieren sich eine völlig neue Ausführung des für Saab typischen fahrerorientierten Cockpits sowie innovative drahtlose Anschlussmöglichkeiten für mobile Geräte und ein Kofferraum mit einem Ladesystem mit rutschfestem Boden. Der Gepäckraum verfügt über einen elektrisch ausfahrbaren Ladeboden – er wird aktiviert, wenn die untere Hälfte der Heckklappe aufklappt. Die klassische Mittelkonsole mit ihren angewinkelten Kontrollanzeigen ist verschwunden. Stattdessen beinhaltet das fahrerorientierte Cockpit eine Instrumententafel, die aus dem oberen Türrahmen fließt und sich um den Fahrer wölbt. Bei Nachtfahrten verbessert der automatische Wechsel von Abblend- und Fernlicht den Fahrkomfort. Eine in der Fahrzeugfront montierte Kamera erkennt entgegenkommende Lichtquellen, worauf kleine Verschlussklappen automatisch das Fernlicht abdecken, wenn sich Gegenverkehr nähert. Licht ist auch im Interieur ein wesentliches Thema der Studie: So können bei der weißen Innenraumbeleuchtung unterschiedliche Intensitäten von kühl und hell bis warm und sanft gewählt werden.

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