Saab-Werk in Trollhättan

Saab hofft weiter

— 11.05.2009

Noch Interessenten

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Mindestens zwei oder drei Interessenten könnten das Aus für Saab verhindern. Bis Juni soll eine endgültige Entscheidung fallen, ob und wie es weitergeht.

Für den angeschlagenen Autohersteller Saab gibt es noch zwei oder drei Kaufinteressenten. Das gab der seit Februar verantwortliche Insolvenzverwalter Guy Lofalk heute (11. Mai 2009) in einem Interview mit der Stockholmer Nachrichtenagentur "TT" an. Saab gehört wie Opel in Deutschland zum US-Konzern General Motors (GM) und steht zum Verkauf. Als unklar gilt, welche Zukunftspläne der italienische Fiat-Konzern für Saab in der Schublade hat, falls es zu der angestrebten Übernahme von Opel einschließlich anderer europäischer GM-Töchter kommt. Saab beschäftigt 4000 Menschen und hat als Folge der Finanzkrise mehr als 50 Prozent seines Absatzes verloren.

Lofalk wollte keine Angaben darüber machen, mit welchen Interessenten derzeit Verhandlungen über eine Übernahme geführt würden. Medien nannten unter anderem den chinesischen Autokonzern Geely sowie Finanzgesellschaften. Bisher hatte Saab stets von "zehn seriösen Kaufinteressenten" gesprochen. Ein Unternehmenssprecher kündigte im Rundfunk eine endgültige Entscheidung bis Juni an.

1200 Ausgaben AUTO BILD! Holen Sie sich das Jubiläumsheft (Ausgabe 19/2009, vom 8. bis 14. Mai am Kiosk), und gewinnen Sie einen von 1200 tollen Preisen!

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.