Saab: Kampf um die Kultmarke

Saab-Insolvenz: Mahindra zeigt Interesse

— 03.01.2012

Geht Saab nach Indien?

Saab wird plötzlich für neue Käufer interessant: Nach einem türkischen Unternehmen ist jetzt auch der indische Autohersteller Mahindra & Mahindra scharf auf die Schweden.

Der Indische Autohersteller Mahindra & Mahindra hat Interesse am bankrotten schwedischen Autobauer Saab. Das berichtet das Nachrichtenportal Bloomberg mit Bezug auf zwei anonyme Insider. Demnach versucht Mahindra, Gespräche mit den zwei Insolvenzverwaltern von Saab aufzunehmen. Dabei soll es um die Übernahme einzelner Segmente oder des gesamten Saab-Unternehmens gehen, teilten die Informanten mit. Eine offizielle Stellungnahme zu den Übernahme-Gerüchten lehnten Mahindra-Sprecherin Roma Balwani und Finanz-Chef Bharat Doshi allerdings ab.

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Kann Saab noch mal aufpoliert werden? Zumindest zeigen Indien und die Türkei Interesse an der schwedischen Marke.

Nachdem Saab im Dezember 2011 Insolvenz angemeldet hatte, war zuletzt auch ein türkisches Unternehmen an der Übernahme interessiert. Das berichtete einer der Informanten dem Bloomberg-Portal. Die türkische Regierung wolle einen eigenen Automobilhersteller und unterstütze daher das Vorhaben, Saab vollständig oder in Teilen zu übernehmen. Doch weder Hans Bergqvist noch Anne-Marie Pouteaux, die Anwälte der Bankrottverwaltung, haben diese Meldungen kommentiert.

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