Saab-Krise

Saab-Krise

— 02.03.2005

Trostpflaster für Trollhättan

General Motors unterstützt seiner Tochtermarke Saab mit viel Geld und einem Cadillac-Auftrag.

Der interne Wettstreit bei General Motors (GM) zwischen Opel und Saab ist zwar noch nicht offiziell entschieden, doch die Amerikaner setzen jetzt Zeichen der Versöhnung: Die defizitären Schweden dürfen ab 2006 in ihrem Stammwerk Trollhättan den neuen Mittelklasse-Cadillac BLS bauen – vermutlich als Entschädigung für den Verlust der Vectra-Produktion, die komplett ins Opel-Stammwerk Rüsselsheim wandert.

Pro Jahr soll Saab neben den beiden eigenen Modellreihen 9-3 und 9-5 etwa 8000 bis 10.000 Cadillac BLS fertigen, der 2006 auf den Markt kommt. "Das Werk in Trollhättan hat eine lange Tradition, Premiumprodukte für den Weltmarkt zu bauen", erklärte dazu GM in seiner Europazentrale Zürich. Zugleich soll Saab mit einer Milliarden-Investition für die Zukunft flott gemacht werden: Mehr Baureihen und mehr Modellvielfalt sind geplant. Dafür mussten die Saab-Mitarbeiter weitreichende Zugeständnisse bei Entlohnung und Arbeitszeiten machen, meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

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