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Saab strauchelt weiter

— 01.07.2011

Klammer Autobauer hofft auf China

Die Löhne sind bezahlt, jetzt warten die Zulieferer auf Geld. Saab hofft, die Forderungen durch eine Finanzspritze chinesischer Investoren begleichen zu können, um die Produktion wieder aufzunehmen.

(dpa) Der angeschlagene Autobauer Saab will nach der Beschaffung kurzfristiger Kredite zügig wieder die Produktion in Gang bringen. Unternehmenssprecherin Gunilla Gustavs sagte: "Es wäre schön, wenn wir das in ein bis zwei Wochen hinbekommen könnten." Saab hatte die Bereitstellung eines Kredits durch die Investmentgesellschaft Gemini über 25 Millionen Euro verkündet. Kurz vorher waren 41 Millionen Euro durch eine vorab bezahlte Großbestellung sowie den Teilverkauf der Fabrikanlage in die leeren Kassen gekommen. Mit diesem Geld konnten die Schweden kurz vor dem Monatswechsel doch noch die Löhne und Gehälter für alle 3700 Beschäftigten überweisen.

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Jetzt komme alles auf eine schnelle Einigung mit Zulieferern über deren Forderungen an, sagte Gustavs. Saab hat wegen unbezahlter Rechnungen und fehlender Komponenten seit Anfang April so gut wie keine Autos mehr produziert. Für die langfristige Sicherung drängt das Unternehmen auf möglichst schnelles grünes Licht von nationalen und EU-Behörden für den Einstieg des russischen Bankiers Wladimir Antonow. Ebenfalls noch offen ist die staatliche Genehmigung aus Peking für zwei chinesische Unternehmen als Teileigner.

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