Saab-Produktion in Trollhättan

Saab verkauft Fabrikanlagen

— 28.06.2011

Ein paar Kronen reicher

Saab verkauft seine Fabrikanlagen an einen schwedischen Immobilienanleger, um sie per Leasing weiter zu nutzen. Das bringt 28 Millionen Euro Kapital und schützt vor Insolvenz.

(dpa) Der angeschlagene Autohersteller Saab beschafft sich durch den Verkauf eigener Fabrikanlagen dringend benötigtes Kapital. Wie das Unternehmen am 28. Juni 2011 in Trollhättan mitteilte, übernimmt ein Konsortium schwedischer Immobilienanleger 50,1 Prozent der Anteile an Saabs eigener Immobiliengesellschaft. Dadurch kommen umgerechnet 28 Millionen Euro (255 Millionen Kronen) in die Kasse. Saab kann die Anlagen weiter uneingeschränkt per Leasing nutzen.

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Das Traditionsunternehmen hatte Ende vergangener Woche die Juni-Löhne und Gehälter für seine 3700 Beschäftigten nicht termingerecht auszahlen können und galt deshalb als insolvenzgefährdet. Am 27. Juni wurde dann doch die Auszahlung vor Monatsende angekündigt, weil ein chinesisches Unternehmen knapp 600 Autos bestellte und dafür 13 Millionen Euro überweisen will. Die Produktion im westschwedischen Stammwerk hat seit Anfang April wegen nicht bezahlter Rechnungen an Zulieferer so gut wie permanent stillgelegen.

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