Salon de l'automobile 2005 (1)

Salon de l'automobile 2005 (1)

— 01.03.2005

Die Stars von Genf

Auf geht's! Erster Pressetag der Schweizer Frhjahrs-Messe. Und erster Teil des autobild.de-Streifzugs durch die Hallen des Genfer Salons.

100 Jahre Genfer Salon. Da lassen es die Eidgenossen mal so richtig knallen. Eine kleine Sonderausstellung im Untergescho feiert Autos aus der Schweiz. Nett gemacht, gut gemeint, aber die Journalisten aus aller Welt zieht es zu den Neuheiten.

Gleich um acht Uhr hat Opel den Premieren-Marathon erffnet. Im Mittelpunkt des fr Genfer Verhltnisse ppigen Stands: der Zafira, das neue Raumwunder der Rsselsheimer, das nach Jahren der Alleinregentschaft nur noch die Nummer zwei der deutschen Kompaktvans ist.

Das soll sich natrlich wieder ndern zu Ungunsten des Marktfhrers Touran. "Opel baut qualitativ sehr hochwertige Autos", lobpreist GM-Mann Fritz Hendersen die angeschlagene Marke, "das mu sich jetzt nur noch aufs Image niederschlagen, dann ist alles gut." Bryan Nesbitt, Design-Chef von GM, legt noch einen drauf: "Die europischen Designcenter leisten hervorragende Arbeit fr den gesamten Konzern."

Aufmunternde, vom Teleprompter abgelesene Worte, denen sogleich der sichtbare Beweis folgt: Die Amerikaner lassen den neuen Cadillac BLS auf die Bhne fahren ein Klon des Opel Vectra und nur fr den europischen Markt bestimmt. Da der kantige Mittelklssler in einem Jahr (startet 2006) mehr Erfolg haben wird als CTS und Co, darf aufgrund der bisherigen Cadillac-Erfolge in Deutschland getrost bezweifelt werden.

Eine Stunde spter ballert Audi seine Sportskanonen ab: RS4 und TT quattro Sport blitzen bei den Ingolstdtern um die Wette. 420 PS stecken unter der Haube des RS4. Das sieht man: Breit und wuchtig steht der strkste Serien-A4 aller Zeiten auf der Bhne. Der wird den Linksfahrern Beine machen, soviel steht fest. Genau wie der neugestylte A8 4.2. Der darf jetzt auch das neue Markengesicht tragen.

Ein neues Gesicht zeigt auch Volkswagen-Chef Pischetsrieder: Schritt auf Tritt begleitet ihn Qualitts-Vorstand Wolfgang Bernhard. Eintrchtig vereint mit den beiden Aufrumern in Wolfsburg: Aufsichtsratchef Ferdinand Pich, der ganz entspannt mit Ehefrau und Teilen seiner Kinderschar angereist ist.

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