Sanierungsfall SsangYong

Sanierungsfall SsangYong

— 20.04.2006

China greift durch

SsangYong hat 2005 das Absatz-Ziel verfehlt. Der neue Eigner heißt SAIC, kommt aus China – und räumt in Südkorea erst mal kräftig auf.

Bei Südkoreas viertgrößtem Autokonzern SsangYong haben jetzt Manager aus China das Sagen. Weil SsangYong rote Zahlen schreibt, saniert der neue Eigner, Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC), den Konzern mit harter Hand.

Modelle werden abgeschafft, Vermögen abgeschrieben, Manager entlassen – die Marke erlebt harte Zeiten unter Chinas Kapitalisten. Ssangyong Motor hat die von SAIC gesteckten Ziele verfehlt, im Jahr 2005 wurden nur 141.306 Fahrzeuge verkauft – angepeilt waren 170.000 Autos.

Nachdem sich keine Absatzbelebung eingestellt hatte, folgte eine Entlassungswelle: Acht Manager mußten gehen. Inzwischen hat der bisherige zweite Mann die Führung übernommen – Jiang Zhi-wei, der Statthalter von Shanghai Automotive, ist Vorstandsvorsitzender.

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