Sanierungsplan für Mitsubishi

Sanierungsplan für Mitsubishi

— 26.05.2004

Suche nach Wegen aus der Krise

Mitsubishi fährt auf Sparflamme. Hohe Verluste, Personalabbau, Auftragskrise – wo soll das hinführen?

Mitsubishi erhält über eine Kapitalerhöhung 3,3 Milliarden Euro. Da sich DaimlerChrysler nicht daran beteiligt, sinkt deren Anteil am Unternehmen von 37 Prozent auf nur noch 23 Prozent. Hauptfinanzier der Geldspritze ist die Mitsubishi-Gruppe. Die Mittel sind dringend nötig, denn Mitsubishis Autosparte machte 2003 einen Verlust von 1,6 Milliarden Euro.

Ein Sanierungsplan sieht den Abbau von 7600 Beschäftigten vor. Die Mitarbeiterzahl sinkt von 26.400 auf 18.800. Im Werk Okazaki wird die Produktion eingestellt, die Kapazität um 17 Prozent reduziert. Die Zahl der Plattformen wird von 15 auf sechs verringert. Künftig sollen wieder Klein- und Geländewagen die großen Umsatzträger werden.

Derweil zeigt die Krise in Deutschland erste Folgen: "Wir spüren das am Auftragseingang", sagt ein Mitsubishi-Sprecher. Deshalb hat der Importeur seine Prognose für dieses Jahr gesenkt. Von einem 20-Prozent-Plus, trotz der neuen Modelle Colt und Grandis, ist keine Rede mehr.

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