Satellitentechnik

Satellitentechnik

— 17.03.2008

Stauwarnung aus dem Weltraum

Nicht nur bei menschlichen, auch bei Verkehrsinfarkten ist Früherkennung wichtig. Jetzt sollen Staus und ihre Entstehung per Satellit aus dem All gemeldet werden. Allerdings hat das System offenbar noch Schwächen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erprobt die Staubeobachtung aus dem Weltraum. Der Radarsatellit TerraSAR-X sendet Verkehrsdaten von der A4 westlich von Dresden sowie dem Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz an die Bodenstation. Das Ziel: das frühzeitige Erkennen von Staus zu jeder Tageszeit und bei allen Witterungsbedingungen. SAR steht für den Sensortypen "Synthetik Apertur Radar", der die Szenerie mit Mikrowellen betrachtet und großflächige und hochauflösende Bildaufnahmen liefert. Bei der Darstellung soll auch per Farbcodierung die Geschwindigkeit der Autos abgelesen und somit die voraussichtliche Durchfahrtszeit durch den Stau angezeigt werden können.


Allerdings scheint es noch Schwächen im System zu geben: Ein erster Abgleich der Daten mit Referenzmessungen am Boden ergab, dass nur die Hälfte aller Lkw gezählt wurde.

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