Schlagloch-Beseitigung — 31.01.2011
Was taugt der Kriechasphalt?
Was hilft gegen Schlaglöcher? Ein neuartiger Asphalt soll länger halten und deshalb billiger als herkömmliche Straßenbaumethoden sein. Was taugt das angebliche Wundermittel "Kriechasphalt"?
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"Tragfähig, wasserunempfindlich, belastbar, frostbeständig und doppelt so lange haltbar wie herkömmlicher Asphalt", verspricht der Hersteller. Das aber müsse sich erst zeigen, so der ADAC: "Wenn herkömmlicher Unterbau in der Regel zwölf bis 15 Jahre hält, muss dieser modifizierte Baustoff über 20 Jahre Praxistest bestehen. Das älteste Beispiel am Brenner liegt aber gerade mal fünf Jahre zurück", so Sprecherin Wiebke Thormann. Wegen der längeren Haltbarkeit sollen die Kosten um 30 Prozent niedriger sein. "Deshalb und wegen massiver Schäden häufen sich die Anfragen von Städten und Kommunen", so Günther Gang vom Nanosky-Vorstand, etwa aus Augsburg und Erfurt.
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AUTO BILD hat nachgefragt. In Kissingen (Bayern) ist Bürgermeister Manfred Wolf vom Verfahren gegen Winterschäden zwar überzeugt. Eine Anwendung sei allerdings als Test auf Feldwegen und im Neubau geplant. In Augsburg und Erfurt halten sich die Zuständigen bedeckt. Man habe sich lediglich über das Produkt informiert. "Punktuell oder auf Landstraßen ist der Einsatz durchaus denkbar. Eine flächendeckende Anwendung in der Innenstadt kommt nicht infrage, da hier oft Grabungen wegen Leitungen durchgeführt werden", so Alexander Reintjes vom Amt für Tiefbau und Verkehr in Erfurt.
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Die Liste der "Wundermittel", die den deutschen Markt erobern wollen, ist lang. Bereits 2001 versuchte es die BASF – mit dem "Super-Asphalt" Butonal. Doch der galt wie andere ebenfalls als zu teuer. Dennoch fordern Experten ein Umdenken – weg vom provisorischen Reparieren. "Das macht die Sache für den Gebührenund Steuerzahler später noch um ein Vielfaches teurer", sagt Rainer Hillgärtner, Sprecher des Auto Clubs Europa (ACE). Auf der Brennerautobahn wurde der Münchener Nano-Asphalt 2006 auf acht Kilometer Länge eingebaut. Seitdem wurden keine Schäden registriert.
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Kommentare zum Artikel (8)
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1. Es gibt schon seit Jahrzehnten keinen Teereinbau in Straßen. Heute wird Bitumen zum binden des Mineralgemischs =Asphalt verwendet. Terstraßen müssen beim Ausbau extra für viel Geld entsorgt werden weil Teer hochgiftig ist.
2. Betonstraßen halten bis zum ersten Loch sicherlich länger. Das Problem sind die Fugen die immer wieder nachbearbeitet werden müssen. Bei den ersten Löchern kann man Betonfahrbahnen nicht wie beim Asphalt abfräsen. Hier müssen ganze Felder ausgetauscht werden. Ich lehne Betonautobahnen , weil sie den Steuerzahler noch mehr Geld kosten ,strikt ab.
@clacla271: und betonplatten sind ja natürlich so eben?
bei mir in der nähe gabs bis vor n paar jahren noch ne betonplattenstraße. das ding hat so gehüpft, da war noch jeder feldweg schöner zu fahren.
was du meinst ist, dass die straße gleich aus beton gegossen wird, wie jetzt bei der A8 bei augsburg
Die hätten sich schon länger um den Erhalt der Straßen kümmern sollen, anstatt Inselchens und sinnlose Kreise zu bauchen!!!!!!!!!!!!!!!!
selbst wenn Beton lauter war, er hielt um ein vielfaches Länger als Teer
vielleicht sollte man sich überlegen wieder zu Betonplatten zurück zu kehren, denn lieber ists im Auto und in der Umgebung lauter als dass ich die ewigen Hubbelpisten ertragen muss...
So polterig, unkommod und laut auch Kopfsteinpflaster ist/war, unbestritten waren dort die Probleme bezüglich Frostaufbrüche um ein vielfaches geringer.
Vielleicht sollte man - gerade in Tempo 30 Zonen oder Anwohnerstraßen wieder mal diesen Weg beschreiten.