Schlaglöcher

Schlaglöcher und ihre Kosten

— 11.03.2010

Bürger, bitte zur Kasse!

Nach den Schlaglöchern kommen die Löcher in den öffentlichen Kassen. Möglicherweise können Gemeinden Bürger an den Kosten für die Beseitigung von Straßenschäden beteiligen. Einen charmanten Versuch gibt es schon.

Die frostbedingten Straßenschäden in Milliardenhöhe kommen möglicherweise nicht nur die öffentliche Hand teuer zu stehen. In vielen Fällen könnten auch Anwohner zur Kasse gebeten werden. Ist eine Straße so kaputt, dass sie vollständig neu gebaut werden muss, können sich Gemeinden – je nach Funktion der Straße und Grundstücksgröße – maximal 90 Prozent der Kosten und somit bis zu fünfstellige Euro-Beträge von den Anliegern zurückholen. Die Stadt Lübeck, in der es mehr als 14.000 Schlaglöcher geben soll, prüft derzeit diese Option. Das gleiche gilt für einzelne Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen. Streit zwischen Bürgern und Kommunen ist somit programmiert: Viele Straßen sind nur deswegen so zerstört, weil sie jahrelang nicht fachgerecht repariert wurden.

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Das thüringische Niederzimmern bietet derweil eine freiwillige Variante der Straßensanierung an: Wer mindestens 50 Euro spendet, wird Schlagloch-Pate. Ist das Loch dank der Spende gefüllt, wird am Straßenrand eine Plakette mit dem Namen des Spenders angebracht.

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