IAA 2011: E-Autos

Bilder E-Autos und Hybride auf der IAA Bilder E-Autos und Hybride auf der IAA

Schriebers Stromkasten 142: E-Autos auf der IAA

— 14.09.2011

Stromer auf der IAA

Mal sind es Revolutionäre, mal Hoffnungsträger etablierter Großkonzerne: die E-Autos auf der IAA 2011. Aber welche sind die bedeutendsten? Wir haben eine ganz subjektive Top Ten und geben eine Gesamtüberblick.

Die IAA in Frankfurt steht im Jahr 2011 (15. bis 25. September) mehr denn je im Zeichen der Elektromobilität. Erstmals gibt es eine eigene Halle für Elektroautos (Halle 4), in der Besucher sich informieren und für Testfahrten anmelden können. Dort und an den großen Ständen der bekannten Autobauer finden sich nahezu alles, was bereits jetzt oder in nicht allzu ferner Zukunft über unsere Straßen stromert. Wie bei den verbrennenden Vertretern der Gegenwart gibt es auch bei E-Autos Gutes und Schlechtes, Interessantes und Nichtiges, Schickes und Fragwürdiges.

Oben in der Galerie: Die Top Ten der bedeutendsten Elektroautos der IAA

Bildergalerie

Smart forvision Bilder E-Autos und Hybride auf der IAA Bilder E-Autos und Hybride auf der IAA
Doch das ist nur ein Ausschnitt der elektrischen Wirklichkeit in Frankfurt. Der Gesamtüberblick ist weitaus umfassender. Neben alten Bekannten wie dem Opel Ampera, Citroën C-ZERO, Renault Twizy und Zoe, Peugeot iOn oder den BMW-Studien i3 und i8 gibt es viele weitere interessante Neuheiten zu sehen. • Chevrolet zeigt außer dem Volt die Hybrid-Studie Miray. Der Sportler, der an einen Kampfjet erinnern soll, wird von zwei 15-kW-Elektromotoren angetrieben; für mehr Leistung sorgt ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbo im Heck. • Die Öko-Sportler-Ikone Fisker Karma geht in Frankfurt als Kombi namens Surf in die Verlängerung. • Die bislang rabiateste Version eines Elektro-Sportscars ist wohl der Rimac Concept One. Das Öko-Monster hat sagenhafte 1088 PS, 3800 Newtonmeter Drehmoment und spurtet von 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden. • Ebenfalls aus Kroatien stammt der Donking XD, ein 1+2-Sitzer mit Schmetterlings-Flügeltüren.

Überblick: Die Stars der IAA 2011

Die Studie VW Nils soll das Pendlerauto von morgen sein. Sie hat nur einen Sitz, dafür aber zwei Flügeltüren.

VW stellt unter dem Namen Nils ein futuristisches Pendlerauto mit 65 Kilometern Reichweite vor. Zur Probe gefahren werden kann der Elektro-Golf blue-e-motion. • Opel zeigt außer dem Ampera auch die extravagante Elektro-Studie RAK e. Der vermutlich günstige Preis des Kabinenrollers zielt bei möglicher Serienreife auf Massentauglichkeit ab. • Auch Smart blickt weit in die Zukunft des Elektroautos. Der fortwo heißt dann forvision und ist mithilfe von BASF entwickelt worden. Oder nicht? Realistischer ist in jedem Fall die Weiterentwicklung des smart fortwo ed, die ebenfalls auf dem Messegelände zu sehen ist. • Konzernmutter Daimler orientierte sich bei der Mercedes Concept B-Klasse E-Cell Plus am Ampera. Allerdings wird der Plug-in mit Range Extender nicht vor 2014 kommen. Noch futuristischer ist die S-Klasse des Jahres 2025, die in Frankfurt F 125! heißt. Außerdem wird der Fortschritt bei der Entwicklung der Leichtbauweise am Mercedes SLS AMG E-Cell mit Batterie-Carbon-Monocoque demonstriert. • Und auch Haus-Tuner Brabus überrascht mit einer ganz besonderen Weltpremiere: der ersten rein elektrisch angetriebenen E-Klasse. Der 4 WD Full Electric wartet mit vier Radnabenmotoren mit insgesamt 320 kW/435 PS auf.

Zu den Elektroautos

Audi präsentiert die Technik-Studie urban concept mit CFK-Monocoque gleich doppelt: in geschlossener Form und offen als urban concept Spyder. Außerdem lassen die Ingolstädter den A2 als Studie mit Elektroantrieb wiederauferstehen. • Ford setzt seine Transporter-Legende Transit Connect und den Ford Focus als Electric unter Strom. • Mia Electric zeigt in Frankfurt in Halle 4 neben den klassischen E-Microvan-Modellen Mia, Mia L und Mia K auch eine neue Studie: die schicke "mia Paris" mit Vollleder-Ausstattung. Die TU München ist mit ihrer hochinteressanten Studie Mute vertreten. Ebenfalls von Studenten entwickelt wurde der Streetscooter aus Aachen. Der Marktstart ist für 2013 vorgesehen, die Rede ist von einem Kampfpreis von unter 6000 Euro plus 200 Euro monatliche Batteriemiete.

Mehr Infos: Hybride bei autobild.de

• Jede Menge Beachtung ist dem Evos Concept von Ford gewiss, der schon als neuer Capri gehandelt wird. Hybrid auf Französisch bringt uns Peugeot mit dem HX1 nahe. Citroën will uns mit einem knuffigen Nasenbär names Tubik den neuen Sinn des Reisens erläutern. Der Klassiker Toyota Prius steht am Main als Prius+ mit sieben Sitzen und als Plug-in für die Serie. • US-Zulieferer Johnson Controls zeigt auf der IAA neuartige prismatische Akkuzellen, die in dem Showcar ie:3 verbaut sind. Die extraflachen Zellen sollen 2013 serienreif sein. • Dachspezialist Webasto zeigt in Frankfurt ein E-Auto mit der ersten CO2-neutralen Fahrheizung und einem Strom produzierenden Leichtbau-Panorama-Solardach.

Autoren: Hauke Schrieber,

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