Schriebers Stromkasten 164: Autosalon Genf 2012
— 08.03.2012
Wenig Spannung im "grünen Pavillon"
Die Elektromobilität hat auch beim Autosalon Genf 2012 einen schweren Stand. Im "grünen Pavillon" wartet wenig Innovation. Besonders skurril: eine E-Studie namens Volteis.
Ein bisschen versteckt findet der Besucher des
Genfer Salons nun schon zum vierten Mal den "Pavillon Vert", den "grünen Pavillon". Mein Kollege Stefan Voswinkel konnte dort aber auch anno 2012 kaum etwas Neues entdecken. Nur so manche Skurrilität. Diesmal eine E-Auto-Studie namens Volteis von Design-Ikone Philippe Starck. "Ich wollte eine Alternative anbieten, die minimalistischste Definition eines Fahrzeugs", so Philippe Starck über seine Kreation (oder hat er nur seinen Namen dafür hergegeben?). Die sieht leider aus wie die minimalistischste Definition von Talent. Oder aber, als habe sie sein Sohn Oa (der arme Junge heißt wirklich so) im Alter von fünf Jahren in ein Zeichenheft gekritzelt, als er Papa beim Golfspielen zusah. Ein solcher grober Unfug schadet dem Thema Elektromobilität leider nur.
Kommentare zum Artikel (3)
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...Ein solcher grober Unfug schadet dem Thema Elektromobilität leider nur.
Ja und damit erfüllt dieser Rattanflitzer genau seine Bestimmung. Da greift der deutsche doch lieber zum Diesel der hat wenigstens Türen. Dabei können die europäischen Raffinerien den Dieselbedarf gar nicht mehr decken.
@Kfzi: Richtig.
@AB-Redax: Nur mal am Rande: Der Ampera ist vor geschlagenen 2 Tagen zum \"Car of the Year 2012\" gewählt worden. Was ist los? Enttäuscht das der Up(s)! nicht trotz aller Pusherei Ihrerseits den Sieg geholt hat? mfG FNA
Die dachten zu lange, Elektro ist doch immer gut - Aerodynamik und Leichtbau dabei wohl vergessen. Toyota (4 Sitze bei 2,1 l/100 km) überholt uns nun!